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Tote und Hunderte Verletzte bei Zusammenstößen

Unruhen in Palästinensergebieten Tote und Hunderte Verletzte bei Zusammenstößen

Bei Zusammenstößen zwischen der israelischen Armee und Palästinensern im Westjordanland ist nach palästinensischen Angaben ein junger Palästinenser getötet worden. Die israelische Armee flog unterdessen Luftangriff auf den Gazastreifen.

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Ausschreitungen in Ramallah in der West Bank. 

Quelle: afp

Ramallah.  Nach heftigen Zusammenstößen an verschiedenen Brennpunkten des Westjordanlands ist am Montag ein Palästinenser an seinen Verletzungen gestorben. Der 18-Jährige hatte nach palästinensischen Angaben am Sonntag in der Nähe von Tulkarem eine Schussverletzung erlitten. Bei schweren Auseinandersetzungen mit israelischen Soldaten im Westjordanland und Ost-Jerusalem wurden nach Angaben von Ärzten Hunderte Palästinenser verletzt. Die israelische Armee machte keine Angaben zu verletzten Soldaten.

Der neue Gewaltausbruch gilt als möglicher Beginn eines neuen Palästinenseraufstands. Auslöser von Unruhen der vergangenen Wochen ist ein Streit um die Nutzung des Tempelbergs in Jerusalem, der Muslimen und Juden heilig ist. Die palästinensische Rettungsorganisation Roter Halbmond teilte am Montag mit, mehr als 450 Palästinenser seien medizinisch behandelt worden. Viele hätten Schussverletzungen erlitten, darunter auch drei Sanitäter der Organisation.

Nach dem Einschlag einer Rakete im Süden Israels hat die israelische Armee einen Luftangriff auf den Gazastreifen geflogen. Der Angriff habe sich gegen eine "Terroranlage" der palästinensischen Hamas-Bewegung im Norden des Küstengebiets gerichtet, teilte die Armee am Montag mit. Sie hatte zuvor erklärt, in der Nacht zu Montag sei eine Rakete in unbewohntem Gebiet im Süden Israels eingeschlagen, verletzt wurde demnach aber niemand. Auch bei dem Luftangriff im Gazastreifen wurden keine Opfer gemeldet.

dpa/afp

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