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Deutschland / Welt Ermittler finden Sprengsätze im Supermarkt
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18:30 24.03.2018
Carcassonne: Mitglieder einer Spezialeinheit sichern die Gegend während einer Durchsuchungsaktion. Quelle: dpa
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Carcassone

Nach dem islamistischen Terrorangriff in Südfrankreich haben Ermittler in dem Supermarkt, wo die Geiselnahme stattfand, drei selbst gemachte Sprengsätze entdeckt. Wie die Deutsche Presse-Agentur weiter aus Justizkreisen erfuhr, wurden am Tatort in dem Örtchen Trèbes auch eine Pistole vom Kaliber 7,65 und ein Jagdmesser entdeckt.

Die Polizei konnte zudem Notizen des Täters finden, die auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) anspielen. Die handschriftlichen Aussagen seien bei einer Hausdurchsuchung am Samstag gefunden worden, berichteten mehrere französische Medien. Der Inhalt sei ziemlich verwirrend. Nach Informationen der französischen Nachrichtenagentur AFP erinnere das Geschriebene an ein Testament.

Der 25-jährige Radouane L. hatte am Freitagabend in einem Supermarkt in Trèbes bei Carcassonne Geiseln genommen. Zuvor hatte er bereits einen Menschen getötet und zwei weitere verletzt. Nach der Geiselnahme mit mehreren Toten wurde der Angreifer von Spezialkräften erschossen. Radouane L. lebte in einer Wohnung in Carcassonne zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern. Bei den Angriffen kamen neben dem Attentäter vier Menschen ums Leben, 15 wurden verletzt.

Der Angreifer hatte sich als „Soldat“ des IS bezeichnet. Der IS reklamierte die Attacken für sich.

Von dpa/RND

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