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Erneut Razzia bei Kanzlei Mossack Fonseca

Nach "Panama Papers" Erneut Razzia bei Kanzlei Mossack Fonseca

Drei Wochen nach der Veröffentlichung der "Panama Papers" hat die Polizei erneut ein Gebäude der Finanzkanzlei Mossack Fonseca in Panama-Stadt durchsucht. Vor allem suchten die Ermittler Hinweise zu Geschäftspartnern.

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Vor dem Gebäude von Mossack Fonseca in Panama haben sich am Freitag wegen der Razzia erneut zahlreiche Journalisten versammelt.

Quelle: dpa

Panama-Stadt. In den Lagerräumen sei eine große Menge an Dokumenten sichergestellt worden, sagte Staatsanwalt Javier Caraballo am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Die Ermittler hätten nach Hinweisen zu Geschäftspartnern der Kanzlei gesucht, die im Verdacht stünden, in illegale Geschäfte mit Briefkastenfirmen verwickelt zu sein.

Mossack Fonseca teilte mit, bei den Dokumenten handele es sich um geschredderte Akten, die den Behörden bereits in digitaler Form vorlägen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sicherte die Kanzlei ihre Unterlagen auf mehr als hundert verschiedenen Servern.

Zunächst keine Hinweise auf illegale Geschäfte

Der Hauptsitz von Mossack Fonseca und mehrere Filialen waren bereits am 12. April bei einer groß angelegten Razzia durchsucht worden. Dabei fanden sich zunächst keine Hinweise auf strafrechtliche Vergehen der Kanzlei.

Mossack Fonseca steht im Mittelpunkt des Skandals um Briefkastenfirmen, der durch die " Panama Papers" aufgedeckt worden war. Durch die Auswertung von elf Millionen Dokumenten hatte ein weltweites Journalistennetzwerk enthüllt, wie die Kanzlei dutzenden Spitzenpolitikern, Sportstars und anderen Prominenten dabei half, Steuern zu umgehen. Die Enthüllungen riefen weltweit Steuerfahnder und Politiker auf den Plan.

afp

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