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Haushalt

Euro-Gipfel billigt Milliardenhilfen für Griechenland


Die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone haben die Milliardenhilfen für das hoch verschuldete Griechenland gebilligt. Das verlautete am Freitagabend von EU-Diplomaten in Brüssel. Als Konsequenz aus dem griechischen Schuldendebakel sprechen die Euro-Länder über ein festes Rettungssystem für klamme Mitgliedstaaten.
© dpa (Archiv)

Die Euro-Länder beteiligen sich mit 80 Milliarden Euro an den Hilfen von insgesamt 110 Milliarden Euro für die Regierung in Athen. Deutschland hatte zuvor seinen Anteil von 22,4 Milliarden Euro freigegeben.

Zudem verständigten sich die 16 Länder mit der Gemeinschaftswährung dem Vernehmen nach auf eine stärkere Haushaltsdisziplin, um einen Dominoeffekt in der Schuldenkrise zu vermeiden. Sie kamen damit einer Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy nach. Merkel hatte vor dem Gipfel gefordert, den Stabilitäts- und Wachstumspakt der EU „anzuschärfen“.

Euro-Länder sprechen über Anti-Krisensystem

Als Konsequenz aus dem griechischen Schuldendebakel sprechen die Euro-Länder über ein festes Rettungssystem für klamme Mitgliedstaaten. Das berichteten Diplomaten am Freitagabend in Brüssel am Rande des Sondergipfels der Eurozone. Ein solches System solle verhindern, dass Staaten in eine gefährliche finanzielle Schieflage geraten und damit die gemeinsame Euro-Währung gefährden können. Dem Vernehmen nach könnten sich noch am Wochenende die Euro-Finanzminister treffen, um das System festzuschreiben.

afp / dpa

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  • Hurra, die Regierung Merkel kann wieder aus dem Vollen schöpfen!? audio001 – 08.05.10
    Irritierend ist schon, dass man als Bürger sich nicht des Eindrucks erwehren kann, das es Politiker gibt die die Tatsache, dass Deutschland Griechenland 22,4 Milliarden an deutschen Steuergeldern gibt, als politischen Erfolg feiern!?

    Aus meiner Sicht ist das eine politische Kapitulation!- Es mg zwar der Verschuldungsgrad von Griechenland in den letzten Jahren nicht 100 %ig klar gewesen sein,- aber ohne Zweifel war der Regierung bewußt, dass der "griechische Vulkan" irgendwann explodieren muss!?

    Die Vorsorge die man seitens der Regierung Merkel offensichtlich getroffen hat, war gleich Null!

    Die Regierung Merkel hat sich scheinbar dem notwendigen Handlungsbedarf entzogen, um sich der öffentlichen Diskussion zu dem Thema vor der NRW Wahl nicht stellen zu müssen!


    Da stelle ich mir die Frage: "Wenn das schon bei Griechenland so war,- welche Handlungbedarfe negiert die Regierung Merkel noch?"

    Oder anders ausgedrückt: Langsam befürchte ich, dass wir mit der Regierung Merkel eine politische Abenteuerreise gebucht haben, die den verheißungsvollen Titel tragen könnte "Tanz auf dem Vulkan!".


    Ich persönlich habe inzwischen "Null Vertrauen" in die Regierung Merkel!


    PS: Und ich hoffe, dass aus dem "Tanz auf dem Vulkan!" nicht noch "Die Wanderung der Lemminge" werden könnte.
  • Staatsschulden Jörk – 08.05.10
    Alles klar für Griechenland, das ist wirklich schön. Aber nun kann auch HartzIV und die Rentenhöhe hoch geschraubt werden, das Geld ist ja da. Die Griechen brauchen das Geld, aber die Hartz IV Kinder brauchen auch Geld, z.B. für die Praxisgebühr beim Arzt und vieles anderes. Parole: Schöner leben auf Staatspump.
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