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Wulff strebt aktivere Rolle an

Ankündigung im Interview Wulff strebt aktivere Rolle an

Eine aktivere Rolle in Gesellschaft und Öffentlichkeit strebt der frühere Bundespräsident und ehemalige niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff an. Er wolle "weder Opfer noch Märtyrer sein, sondern wieder Akteur und Handelnder werden", sagte er in einem Interview.

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Strebt wieder eine aktivere Rolle an: Christian Wulff.

Quelle: Archiv

Berlin. Im Gespräch mit dem Publizisten Manfred Bissinger kündigte Christian Wulff dies an. Es geschehe "selbstkritisch und ohne Rachegelüste, gegen niemanden". Es erscheint vorab in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Anschließend soll es in der Taschenbuchausgabe seines Buches „Ganz oben – Ganz unten" abgedruckt werden. Das Buch erscheint am Montag.

Wulff kündigte an, er wolle sich Zukunftsthemen widmen. „Sie reichen von der ökologischen Tragfähigkeit unserer Erde bei wachsender Weltbevölkerung bis hin zur Frage des Friedens angesichts zunehmender religiös motivierter Konflikte", sagte er. „Es könnte auch der Zeitpunkt kommen, zu dem man auf meine Kenntnisse gerade der arabischen, der muslimischen Welt und auf meine Kontakte dort zurückgreifen will." Wulff bekräftigte seine umstrittene Aussage als Bundespräsident, der Islam gehöre zu Deutschland. „Meine Position war schlüssig, und ich bin heute noch froh, sie bezogen zu haben."

Inzwischen würden immer mehr Menschen erkennen, dass keine falschen Gräben aufgerissen werden dürften. Nicht zuletzt hätten die „Pegida"-Demonstrationen dafür gesorgt, „dass viele Bürger endlich Position für unsere Verfassung, die Religions- und Glaubensfreiheit verbürgt, bezogen haben". Allerdings habe er mit dieser Äußerung diejenigen irritiert, die ihn gewählt hätten, aber keine neuen Wähler gewonnen.

Der aus Osnabrück stammende Jurist Wulff war 2012 nach Vorwürfen um Vorteilsnahme als Staatsoberhaupt zurückgetreten. 2014 wurde er vom Landgericht Hannover freigesprochen und somit rehabilitiert. Er ist seither als Rechtsanwalt in Hamburg tätig.

dpa

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