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IS bekennt sich zu Anschlag in Jakarta

Sieben Tote IS bekennt sich zu Anschlag in Jakarta

Bei mehreren heftigen Explosionen und einer Schießerei mit der Polizei sind in der indonesischen Hauptstadt Jakarta sieben Menschen ums Leben gekommen, ehrere Menschen wurden am Donnerstag schwer verletzt. Die Terrormiliz IS bekannte sich zu dem Attentat.

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Polizei und Sicherheitskräfte gehen bei der Schießerei in Jakarta hinter Autos in Deckung.

Quelle: afp

Jakarta. "Fünf Terroristen sind tot", sagte der Minister für öffentliche Sicherheit, Luhut Panjaitan. Zudem seien ein niederländischer und ein indonesischer Zivilist getötet worden, sagte der Minister für öffentliche Sicherheit, Luhut Panjaitan. Fünf Polizisten, ein ausländischer Zivilist und vier Indonesier seien verletzt worden, erklärte die Polizei.

Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, dass sich am Donnerstag mindestens zwei Angreifer selbst in die Luft gesprengt hätten. Die Attentäter hatten nahe einem Einkaufszentrum im Zentrum Jakartas mehrere Sprengsätze gezündet. Ein Augenzeuge berichtete, ein bewaffneter Täter habe außerdem vor einem Starbucks-Café gegenüber dem Einkaufszentrum das Feuer eröffnet. Den Tätern gelang zunächst die Flucht. Indonesiens Präsident Joko Widodo sprach von "Terrorakten". Er verurteilte den Anschlag und rief die Öffentlichkeit dazu auf, Ruhe zu bewahren. Nach Angaben der indonesischen Polizei hatte die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) vor den Bombenexplosionen in Jakarta eine rätselhafte Drohung ausgesprochen und sich später zu dem Anschlag bekannt.

Um 10.30 Uhr Ortszeit (04.30 Uhr MEZ) waren mitten im Zentrum mehrere Explosionen und anschließend Schüsse zu hören. In der Gegend gibt es zahlreiche Bürohochhäuser und Hotels. Die deutsche Botschaft ist nur einen Kilometer entfernt. Dort tagte ein Krisenstab.

Indonesien ist das bevölkerungsreichste islamische Land der Welt. Rund 90 Prozent der 250 Millionen Einwohner sind Muslime. Muslimische Extremisten verübten nach der Jahrhundertwende mehrere blutige Anschläge, aber die Polizei hat die Terrorzellen inzwischen weitgehend neutralisiert.

dpa

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