Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt FBI veröffentlicht Bericht zu Clintons E-Mail-Affäre
Nachrichten Politik Deutschland / Welt FBI veröffentlicht Bericht zu Clintons E-Mail-Affäre
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:26 02.09.2016
Der FBI-Chef kritisiert Clintons "extrem sorglosen" Umgang mit ihren E-Mails. Quelle: Jim Lo Scalzo/EPA
Anzeige
Washington

Die Affäre belastet weiter den Wahlkampf der demokratischen US-Präsidentschaftskandidatin, obwohl das Justizministerium Anfang Juli auf die Aufnahme offizieller Ermittlungen gegen Clinton verzichtet hatte. Justizministerin Loretta Lynch folgte damit der Empfehlung der Bundespolizei FBI.

Keine Geheiminformationen

Clinton hatte während ihrer Zeit als Außenministerin private Server für ihren dienstlichen E-Mail-Verkehr genutzt. Damit verstieß sie gegen die geltenden Sicherheitsregeln. Clinton übergab zwar nachträglich einen Großteil ihres Mailverkehrs an das Außenministerium, darunter waren laut FBI 110 E-Mails mit als vertraulich eingestuftem Inhalt. Mehr als 30.000 E-Mails, die ihren Angaben zufolge persönlichen Inhalts waren, löschte Clinton. Geheiminformationen enthielten sie ihren Angaben nach nicht.

FBI-Chef James Comey erklärte Anfang Juli, Clinton sei kein vorsätzlicher Gesetzesverstoß nachzuweisen. Er kritisierte allerdings einen "extrem sorglosen" Umgang der Ex-Außenministerin mit ihren beruflichen E-Mails.

afp/RND

In Spanien ist der geschäftsführende Regierungschef Mariano Rajoy am Freitagabend mit seiner Kandidatur für eine Wiederwahl gescheitert. Nachdem er bereits am Mittwoch eine Parlamentsabstimmung verloren hatte, votierten wie erwartet auch am Freitag die meisten Oppositionsparteien gegen ihn.

02.09.2016

Der autoritäre Präsident der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik Usbekistan, Islam Karimow (78), ist der Agentur Ria Nowosti zufolge nach einem Schlaganfall gestorben. Das teilten Regierung und Parlament in Taschkent am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung mit.

02.09.2016

Seit Monaten dürfen deutsche Abgeordnete die in Incirlik stationierten Bundeswehr-Soldaten nicht mehr besuchen. Die Bundesregierung will trotz der schweren Belastung des deutsch-türkischen Verhältnisses nicht auf Distanz zur umstrittenen Armenien-Resolution des Bundestages gehen.

02.09.2016
Anzeige