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Gesundheitspolitik

FDP denkt über Abschaffung der Familienversicherung nach

FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger will das gegenwärtige Modell der kostenfreien Familienmitversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung abschaffen. Für Familien würde das neue Kosten bedeuten.

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Noch sind Kinder kostenfrei in der  Familienmitversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung.

Noch sind Kinder kostenfrei in der Familienmitversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung.

© ddp

„Das ist ein sozialer Ausgleich, der über das Steuersystem finanziert werden sollte“, sagte Homburger am Freitag zu sueddeutsche.de. Die Gewerkschaft IG Metall warf Union und FDP vor, sie planten einen „Frontalangriff“ auf das System der Krankenversicherung.

Die FDP hatte bereits im Koalitionsvertrag durchgesetzt, dass es bei der Krankenversicherung künftig einen einkommensunabhängigen Beitrag der Versicherten geben soll, was dem umstrittenen Modell einer „Kopfpauschale“ nahe käme. Eine Festlegung zur Mitversicherung von Kindern und Ehepartnern wurde aber nicht getroffen.

Die IG Metall warnte vor einem Systemwechsel im Gesundheitswesen. „Mit der im Koalitionsvertrag vorgesehenen Kopfpauschale und dem Einfrieren der Arbeitgeberbeiträge würden die wachsenden Kosten einseitig den Versicherten aufgebürdet“, kritisierte IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban am Freitag auf einer Tagung in Bad Orb.

Auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) wandte sich gegen die geplante Kopfpauschale. „Die klaren Verlierer eines solchen Prämienmodells wären neben den Familien diejenigen, die gerade so viel verdienen, dass sie weder von der geplanten Einkommensteuersenkung noch vom Sozialausgleich profitieren“ sagte der VZBV-Gesundheitsexperte Stefan Etgeton der „Berliner Zeitung“ vom Freitag.

In der CDU gibt es ebenfalls weiterhin Widerstand gegen die Absprachen im Koalitionsvertrag. Die Reformpläne seien „ein weiterer Anschlag auf die soziale Balance“, sagte der Vize-Chef der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft (CSA), Konrad Kobler, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstagsausgabe). Der CDU-Sozialpolitiker Uwe Schummer wandte sich im selben Blatt gegen ein Einfrieren der Arbeitgeberbeiträge.

Der Vorstandschef der Barmer Ersatzkasse, Johannes Vöcking, sagte der „Bild“-Zeitung vom Freitag, er rechne im kommenden Jahr mit höheren Belastungen für die gesetzlich Versicherten. Vöcking begründete dies mit Mehrkosten im Gesundheitssystem von rund acht Milliarden Euro für 2010. Seine Krankenkasse wolle zunächst aber dennoch keinen Zusatzbeitrag erheben, sagte Vöcking weiter.

Der Barmer-Chef forderte die neue Bundesregierung auf, die zusätzlichen Lasten nicht nur auf die Arbeitnehmer abzuwälzen. „Es geht darum, die Lasten im Gesundheitssystem gerecht zu verteilen. Nicht nur die Arbeitnehmer, auch Arbeitgeber, Ärzte und Pharmafirmen müssen ihren Beitrag dazu leisten, dass Gesundheit weiter bezahlbar bleibt.“ Zudem schlug er vor, dass Patienten nach jeder Behandlung eine Übersicht über die entstandenen Kosten erhalten sollten. Denkbar seien auch „Erfolgshonorare für Ärzte, wenn eine Behandlung schnell und erfolgreich verlaufen ist“.

Unter Berufung auf ein Papier des GKV-Spitzenverbandes berichtete die „Bild“-Zeitung, dass bei den gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland zwischen April 2007 und März 2009 Beitragsrückstände in Höhe von 630 Millionen Euro aufgelaufen seien. Hintergrund sei, dass seit der Gesundheitsreform 2007 rund 196.000 bis dahin nicht versicherte Menschen pflichtversichert seien. Viele von ihnen könnten oder wollten ihre Beiträge nicht zahlen, würden aber bei akuten Erkrankungen trotzdem behandelt.

ddp


  • Familienplanung Roland Rose, Berlin – 15.05.10
    Hallo Frau Barth,

    Sie sollten sich bei Ihrer "Familienplanung" an den verhungernden Kindern rund um die ausgetrockneten Wasserlöchern dieser Welt orientieren. So würden Sie einen sinnvollen Beitrag zum Fortbestand der Menschheit leisten, indem das Hauptursache Überbevölkerung für alle Probleme dieser "Heuschreckenplage" ein wenig gemindert wird. Roland Rose, Berlin
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  • Für die Profitgier der Pharmas lastunas – 21.03.10
    Im Grunde ist alles hausgemacht, Praxisgebühr etc, alle unsere Zusatzleistungen werden durch die Erhöhungen der Pharmakonzerne bei den Arzeneimitteln wieder abgeschöpft, so wirds denn auch mit der Kopfpauschale werden, die Reichen werden entlastet und die Politiker noch reicher da sie sich ihren Aufsichtsratsposten zB bei Bayer noch besser bezahlen lassen, die Rechnung zahlen wir!

    Das Ganze System ist krank und wir steuern wieder auf nen diesmal Megacrash, die da oben machen weiter wie bisher und noch schlimmer, wenns das nächste mal kracht kracht es richtig, diese Ignoranz unserer Politiker vor sämtlicher Kernproblematik und Nurwidmung von Pinnuts, weil da kann man keine Fehler machen bringt mich persönlich zur Weissglut!
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  • Wer will da noch eine Familie gründen Sonja Barth – 21.01.10
    Wir haben zu wenige Kinder, deshalb soll es für Familien leichter werden, mehr Kindergeld und viel Kitaplätze.Von wegen, mit dem Wegfall der Familienversicherung, muss dann wohl, wie bei der PKV, für jedes Mitglied der Familie ein gesonderter Beitrag gezahlt werden, wie soll man sich das leisten? Mit solchen Vorschlägen ziehen sich mir ja schon die Eierstöcke zusammen und ich überlege das mit der Familienplanung auf Eis zu legen. Unglaublich was Politikern einfällt, aber die haben ja gut reden, denn ihre prall gefüllte Geldbörse betrifft es wohl kaum.
    Wenn die Familienversicherung wegfällt, muss man sich wohl überlegen, wie man die zusätzlichen Kosten finanziert, da bleibt vielleicht nur der Wegfall von anderen (freiwiligen) Versicherungen, aber die schützen uns doch auch,also was tun? So langsam macht es keine Freude mehr in Deutschland zu wohnen.

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  • Kleingeister Gitti – 03.11.09
    Einfach super geschrieben !
    Den Nagel auf den Kopf getroffen !
    Hoffendlich werden immer mehr Bürger wach !
    Empfehlung : nachdenkseiten.de
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  • kostenlose Familienmitversicherung betroffener – 02.11.09
    Die kostenlose Familienmitversicherung ist eine politische Entscheidung also aus Steuermitteln zu bezahlen. Damit können nämlich die Kassenbeiträge für die aktiven Zahler sinken. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Solidarität mal anders oder Größenwahn der Kleingeister NachDenkSeitenInge – 02.11.09
    Der neue Koalitionsvertrag und seine "Auswüchse" beweisen, dass hier Unwissenheit und Größenwahn am Werk waren und sind. Man muss sich einmal klar werden darüber, dass diese Regierung zwar von einer Mehrheit der Wähler, aber nicht einmal von der Hälfte der Bürger dieses Landes gewählt wurde.
    Zeit, dass wir Bürger dieses Landes uns zusammenschließen und dieser Politik die "rote Karte" zeigen. Wir sollten damit nicht mehr warten.
    Setzen wir ein Zeichen gegen die von oben verordnete "Soziale Kälte", jeder von uns hat dafür in seinem persönlichen Umfeld viele Gelegenheiten. Lächeln wir einander an, sprechen miteinander und reichen einander die Hand. Wir können nicht mehr wegsehen, sonst "überrollt" uns die Lawine der Ungerechtigkeiten. Solidarität (Kooperation und Menschlichkeit) ist ein wichtiges Prinzip einer funktionierenden Gesellschaft. Ein fehlendes solidarisches Verhalten begünstigt Gier, Neid, Aggressivität - wollen wir das?
    Kaufen, Benutzen, Entsorgen = Profit
    Ist das "Leben"?
    Eine Regierung, die den Abbau aller solidarischen Prinzipien im "Programm" hat ist menschen- = lebensfeindlich. Warum sollte die Bevölkerung eines Landes einzig und allein dafür Sorge tragen, dass es nur einer geringen Anzahl von ca.10% der Menschen gut gehen möge?
    Weltweit scheint dieses Prinzip "Überleben einer Elite und ihrer Netzwerke" Vorrang eingenommen zu haben in vielen Regierungen, ohne dass die Massen dagegen Sturm laufen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen für uns alle: Stellung beziehen und HANDELN.
    Die Politik in unserem Land spricht für sich und das schon seit vielen Jahrzehnten des Sozialabbaus. Die Dinge haben sich so zugespitzt, dass täglich immer mehr Menschen zusammenfinden und ihre Stimme erheben. Es setzt eine Bewegung ein
    und das ist gut so. Politik darf nicht über die Köpfe von uns Menschen hinweg gemacht werden.
    Wir sind das Volk und bestimmen unseren Weg, unsere Politiker wiegen sich in Sicherheit, glauben, sie sind für 4 Jahre gewählt. Nicht, wenn sie unser Vertrauen derartig mit Füßen treten und glauben Wahllügen hätten keine Folgen. Wir müssen keine 4 Jahre warten um unseren Volkeswillen durchzusetzen. Vielleicht sollten alle wirklichen "Leistungsträger" in unserer Gesellschaft einmal für ein paar Stunden, für einen Tag oder für mehrere Tage ihre Hände in den Schoß legen. Uns allen würde sehr schnell klar werden, wie wichtig jeder EINZELNE von uns ist und das bezogen auf alle Menschen dieser Erde. Unsere Erde hat nicht zu viele Menschen, sie hat zu viele
    Neider, zu viele Gierige. Geben und Nehmen, beides ist wichtig für uns alle, damit es wieder "rund" läuft
    auf unserer Erde.
    Ein Wirtschaftswachstum, was sich vorwiegend auf Exporte beschränkt =
    Herstellung von Waren mit kurzer Lebensdauer (Nachfragesteigerung) =
    schändlicher Umgang mit allen Ressourcen. Wir haben hier das Ende
    längst erreicht und sollten handeln.
    Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens für uns alle, dass sich aus unser aller Einsatz generiert (aus der heutigen unbezahlten und bezahlten Arbeit) könnte ein Anfang sein. Doch auch bei diesem Thema zeigen wir Menschen, welche "Kleingeist" in uns steckt. Viele wähnen sich "mehr wert" als einen anderen. Hier muss jeder von uns beginnen, dann ändern wir auch die Politik unseres Landes.
    Einen schönen Tag noch.
    Inge
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  • verlogenes Pack! Jürgen – 02.11.09
    Dieser verlogene Familien-müssen-gefördert-werden Quatsch geht mir echt auf die Nüsse!!
    35 Euro mehr Kindergeld und dafür wieviel an die Krankenkasse??
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  • Raus aus den Löchern Tom – 31.10.09
    Ich frage mich, wie lange die "bürgerliche" Fraktion sich den ganzen Scheiß noch gefallen lässt... militante Kräfte alleine können den Kampf gegen diese asozialen Schmarotzer in den Parlamenten nicht gewinnen.
    Geht endlich auf die Straßen, und zwar ALLE.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Lastenausgleich losse – 31.10.09
    Ist schon klar, irgend woher muss das Geld für die Steuerentlastung der Reichen und Bestverdiener ja genommen werden. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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