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Tatverdächtiger war wohl psychisch krank

Tödlicher Angriff auf Jo Cox Tatverdächtiger war wohl psychisch krank

Am Donnerstag wurde die britische Labour-Abgeordnete Jo Cox auf offener Straße mit einem Messer angegriffen – und erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen. Jetzt gibt es erste Details zum Tatverdächtigen: Der Mann soll psychisch krank gewesen sein.

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Fall Cox: Was wir über das Attentat wissen

Die Labour-Abgeordnete Jo Cox starb am Donnerstag nach einem Angriff.

Quelle: Will Oliver

London. Nach dem tödlichen Überfall auf die britische Labour-Abgeordnete Jo Cox sind in Medien Details zu dem mutmaßlichen Täter bekannt geworden. Der Bruder des 52-jährigen Festgenommenen berichtete am Donnerstagabend gegenüber der Zeitung " Daily Telegraph" von einer langen Vorgeschichte psychischer Probleme des Mannes.

"Mein Bruder ist nicht gewalttätig"

"Es fällt mir schwer zu glauben, was passiert ist", sagte Scott Mair der Zeitung. "Mein Bruder ist nicht gewalttätig, und er ist nicht besonders politisch." Der Bruder habe "eine Vorgeschichte psychischer Erkrankungen".

Allerdings sei er in Behandlung gewesen, sagte Mair. In britischen Medien wurden auch Nachbarn zitiert, die den mutmaßlichen Täter als Einzelgänger beschrieben, der meistens für sich geblieben sei.

Cox wurde auf offener Straße attackiert

Cox war am Mittag vor einer Bibliothek in Birstall in Nordengland auf offener Straße mit einem Messer attackiert worden. Wenig später erlag sie ihren Verletzungen. Der 52-Jährige wurde unter Tatverdacht festgenommen. Der Sender Sky News berichtete unter Berufung auf einen Augenzeugen, der Angreifer habe "Großbritannien zuerst" und "Vorrang für das Vereinigte Königreich" gerufen. Cox hatte für den EU-Verbleib ihres Landes geworben.

Eine Woche vor dem Referendum über die Mitgliedschaft Großbritanniens in der EU ist die britische Labour-Abgeordnete Jo Cox (41) von einem Mann getötet worden. Er schoss mehrmals auf sie und stach anschließend auf sie ein. Sicherheitskräfte nahmen den Angreifer fest. Das Motiv für die Tat sei unklar, erklärte die Polizei.

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Die Polizei machte zunächst keine Aussagen zu einem möglichen Motiv. Der Wahlkampf vor dem Referendum wurde eingestellt.

afp/RND

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