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Festnahme nach Schüssen auf Flüchtlingsheim

Versuchter Mord Festnahme nach Schüssen auf Flüchtlingsheim

Nach den Schüssen auf eine Flüchtlingsunterkunft im Kreis Offenbach im Januar, hat die Polizei nun einen Verdächtigen festgenommen. Ein Asylberwerber war bei dem Angriff verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes.

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Ein Beamter markiert an der zerstörten Scheibe einer Flüchtlingsunterkunft in Dreieich die Einschussstellen.

Quelle: dpa

Dreieich. Mehr als vier Monate nach den Schüssen auf eine Flüchtlingsunterkunft im südhessischen Dreieich (Kreis Offenbach) hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Darmstadt am Dienstag. Zu weiteren Details verwies sie auf eine geplante Presseerklärung am Nachmittag. Nach  "Bild"-Informationen griff ein Spezialeinsatzkommando der Polizei am frühen Dienstagmorgen in Langen zu.

Vorwurf: versuchter Mord

In der Nacht zum 4. Januar waren mehrere Schüsse auf die Flüchtlingsunterkunft abgefeuert worden, dabei wurde ein 23-jähriger Bewohner im Schlaf leicht am Bein verletzt. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen versuchten Mordes ein. Mitte Februar hatte sie von einer konkreten Spur gesprochen. Bislang ist unklar, mit welcher Waffe geschossen wurde. Aus ermittlungstaktischen Gründen hielt sich die Staatsanwaltschaft in dieser Frage bedeckt. Die Tat hatte damals großes Entsetzen ausgelöst. Wenige Tage später demonstrierten rund 700 Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit.

dpa

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