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Schäuble nennt AfD "Dumpfbacken"

Bundesfinanzminister Schäuble nennt AfD "Dumpfbacken"

Erst warnte Außenminister Frank-Walter Steinmeier vor der "geistigen Brandstiftung" rechter Parteien, jetzt legt Kabinettskollege Schäuble nach: Die AfD solle nicht in die Parlamente kommen. Er rät: "Nicht die Parolen der Dumpfbacken noch übertönen."

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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf dem Bundesparteitag der CDU im Dezember.

Quelle: Michael Kappeler/dpa

Berlin/Mainz. Vor den 2016 anstehenden Landtagswahlen hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) seine Parteikollegen vor einem Wettstreit mit der rechtspopulistischen AfD um die markigsten Sprüche gewarnt. Das beste Rezept dafür, dass die AfD nicht in die Parlamente komme, sei, "dass wir die Sorgen der Bürger lösen und nicht die Parolen der Dumpfbacken noch übertönen", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag".

Er warnte die CDU davor, bei den bevorstehende Landtagswahlkämpfen auf den Einzug der AfD in die Landtage zu setzen, um rot-grüne Mehrheiten zu verhindern. "Es wäre verantwortungslos und dumm, auf eine starke AfD zu setzen. Die CDU muss auf ihre eigene Stärke setzen", sagte Schäuble. Der CDU-Politiker will selbst "alles dafür tun", dass auch in den Bundestag keine rechtspopulistische Partei einzieht.

Im kommenden März wird in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gewählt. Im grün-rot regierten Baden-Württemberg liegt die AfD in Umfragen derzeit zwischen sechs und acht Prozent. Im rot-grün geführten Rheinland-Pfalz können die Rechtspopulisten aktuell mit sechs bis sieben Prozent rechnen. In Sachsen-Anhalt, wo CDU und SPD regieren, kam die AfD Anfang Dezember in einer Umfrage auf mehr als 13 Prozent.

Schäubles Kabinettskollege Frank-Walter Steinmeier (SPD/Außen) hatte zuvor vor der "geistigen Brandstiftung" der Parteien im rechten Spektrum gewarnt. Er machte sie außerdem mitverantwortlich für den Anstieg von Gewalt gegen Flüchtlinge.

afp

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