Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Flüchtlinge suchen Weg von Idomeni weg
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Flüchtlinge suchen Weg von Idomeni weg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:50 14.03.2016
Flüchtlinge in Idomeni suchen einen Ausweg aus dem Lager, das nach Dauerregen im Schlamm versinkt. Quelle: dpa
Anzeige
Idomeni

In Idomeni harren aber weiterhin mehr als 12 000 Menschen aus. Fast täglich demonstrieren sie für die Öffnung der Grenze. Einige seien in den Hungerstreik getreten, berichteten griechische Medien am Montag.

In der Ägäis dauert der Flüchtlingszustrom weiter an. Am Montagmorgen kamen an Bord von zwei Fähren gut 600 neue Migranten aus den Inseln der östlichen Ägäis in der griechischen Hafenstadt Piräus an. Sie hatten in den vergangenen Tagen aus der Türkei zu den Inseln Lesbos und Chios übergesetzt. Nach offiziellen Angaben waren am 10. März 835, am 11. März 232 und am 12. März 2578 Migranten aus der Türkei auf diesen Inseln angekommen.

Insgesamt befinden sich nach Angaben des zuständigen Krisenstabs mehr als 44 500 Migranten im Land. Fast 9300 Migranten wurden auf den Inseln der Ostägäis gezählt, gut 11 100 im Großraum Athen. Der Rest harrte im improvisierten Camp von Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze und in Lagern in Nordgriechenland aus.

Vor der griechischen Insel Kos ist am Montag ein Flüchtlingsboot gekentert. Acht Menschen wurden nach Angaben der griechischen Küstenwache vermisst, fünf konnten aus den Fluten gerettet werden.

dpa/afp

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry ist zu einem Interview im ZDF-"Morgenmagazin" am Montag nicht erschienen. Eine Absage gab es nicht. Erst nach der Sendung entschuldigte sich der AfD-Pressesprecher Christian Lüth.

14.03.2016

Ab 19. April muss sich Pegida-Gründer Lutz Bachmann für seine Facebook-Kommentare wegen des Verdachts der der Volksverhetzung vor Gericht verantworten. Für den Prozess hat das Dresdner Amtsgericht drei Verhandlungstage bis zum 10. Mai geplant.

14.03.2016

Der Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg hat das politische System durcheinandergewirbelt. Und er erschwert die Regierungsbildung in den drei Bundesländern. Bayern Ministerpräsident Horst Seehofer macht die Flüchtlingspolitik für die CDU-Niederlagen verantwortlich.

14.03.2016
Anzeige