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Flüchtlinge suchen Weg von Idomeni weg

Nach Mazedonien Flüchtlinge suchen Weg von Idomeni weg

Nach Dauerregen ist das Lager verschlammt, die Grenze nach Mazedonien geschlossen und die Lage insgesamt ausweglos: Nun suchen etwa 1000 Menschen aus dem provisorischen Flüchtlingslager einen Weg ins Nachbarland Mazedonien. Die Polizei hat die Flüchtlinge derweil umringt.

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Flüchtlinge in Idomeni suchen einen Ausweg aus dem Lager, das nach Dauerregen im Schlamm versinkt.

Quelle: dpa

Idomeni. In Idomeni harren aber weiterhin mehr als 12 000 Menschen aus. Fast täglich demonstrieren sie für die Öffnung der Grenze. Einige seien in den Hungerstreik getreten, berichteten griechische Medien am Montag.

In der Ägäis dauert der Flüchtlingszustrom weiter an. Am Montagmorgen kamen an Bord von zwei Fähren gut 600 neue Migranten aus den Inseln der östlichen Ägäis in der griechischen Hafenstadt Piräus an. Sie hatten in den vergangenen Tagen aus der Türkei zu den Inseln Lesbos und Chios übergesetzt. Nach offiziellen Angaben waren am 10. März 835, am 11. März 232 und am 12. März 2578 Migranten aus der Türkei auf diesen Inseln angekommen.

Insgesamt befinden sich nach Angaben des zuständigen Krisenstabs mehr als 44 500 Migranten im Land. Fast 9300 Migranten wurden auf den Inseln der Ostägäis gezählt, gut 11 100 im Großraum Athen. Der Rest harrte im improvisierten Camp von Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze und in Lagern in Nordgriechenland aus.

Vor der griechischen Insel Kos ist am Montag ein Flüchtlingsboot gekentert. Acht Menschen wurden nach Angaben der griechischen Küstenwache vermisst, fünf konnten aus den Fluten gerettet werden.

dpa/afp

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