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Balkan-Länder wollen enger kooperieren

Flüchtlingskrise Balkan-Länder wollen enger kooperieren

Die Außenminister südosteuropäischer Staaten  haben am Dienstag ihren Willen zu einer engeren Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise bekräftigt. Jetzt wollen die Länder im Südosten Europas kooperieren. Ein Ziel eint sie alle.

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Flüchtlinge auf der sogenannten Balkanroute am 12. April 2016 in Idomeni.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Prawez. Dies werde zu den Prioritäten Kroatiens gehören, das den Vorsitz des vor 20 Jahren ins Leben gerufenen Südosteuropäischen Kooperationsrates übernehmen wird, betonte Zagrebs Außenminister Miro Kovac. Gemeinsam wollen die Staaten auch die europäische Integration vorantreiben und in die EU aufgenommen werden. „Bulgarien sieht keine andere Perspektive für den Westbalkan als die Mitgliedschaft in der EU“, sagte Bulgariens Außenminister Daniel Mitow. Die Außenminister trafen sich in Prawez bei der bulgarischen Hauptstadt Sofia. In der Hauptstadt kommen am Mittwoch die Staats- und Regierungschefs aus Südosteuropa zusammen.

In der Flüchtlingskrise forderten die Balkanländer einen besseren Schutz der Außengrenzen der Europäischen Union. Wie das Staatsfernsehen in Sofia berichtete, verlangte Bulgarien einen Plan B zur Sicherung der EU-Außengrenzen. Die sogenannte Balkanroute für Flüchtlinge Richtung Nordwesteuropa ist seit März geschlossen.

Es müsse nun kompromisslos gegen Schleuser vorgegangen werden, betonte Mitow. Illegal in die EU gelangte Migranten sollten zurückgeführt werden, sagte er mit Blick auf den EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei.

Weitere Schwerpunkte des kroatischen Vorsitzes der südosteuropäischen Organisation für Zusammenarbeit sind nach Worten von Kovac die Bereiche Energie, Transport und Kommunikation sowie der politische Dialog.

dpa

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