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Fünf Nato-Soldaten bei Anschlag in Afghanistan getötet

Bombenattentate Fünf Nato-Soldaten bei Anschlag in Afghanistan getötet

Im Süden Afghanistans haben Aufständische am Donnerstag einen Doppelanschlag verübt, bei dem fünf Isaf-Soldaten und fünf afghanische Soldaten ums Leben kamen. Auch in Pakistan hat ein Doppelanschlag mehrere Menschenleben gefordert.

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Bei einem Anschlag im Süden Afghanistans sind fünf Isaf-Soldaten ums Leben gekommen.

Quelle: dpa

Kabul. Bei einem Bombenanschlag im Süden Afghanistans sind am Donnerstag fünf Soldaten der Internationalen Schutztruppe Isaf ums Leben gekommen. Das teilte die Nato-geführte Isaf in Kabul mit, ohne Einzelheiten zu nennen. In der Region, die als Hochburg der radikal-islamischen Taliban gilt, sind vor allem Soldaten aus den USA und Großbritannien im Einsatz.

Ebenfalls im Süden des Landes starben fünf afghanische Polizisten, als Aufständische einen Kontrollposten attackierten. Bei dem Feuergefecht in der Provinz Helmand seien auch mehrere Angreifer getötet worden, teilte die örtliche Polizei am Donnerstag mit.

Nach Informationen des Internetdienstes icasualties.org fielen dem Afghanistan-Konflikt seit Jahresbeginn mehr als 380 Nato-Soldaten zum Opfer. Zudem starben zahlreiche afghanische Sicherheitskräfte.

Mehrere Tote bei Doppelanschlag in Pakistan

Auch in Pakistan sind am Donnerstag acht Menschen bei einem Doppelanschlag in der Stadt Peshawar im Norden Pakistans ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte, explodierte im belebten Zentrum der Provinzhauptstadt zunächst ein Sprengsatz neben einem Mannschaftswagen der Sicherheitskräfte. Fünf Polizisten und ein Kind seien dabei getötet worden.

Wenig später habe sich in der Nähe eine Selbstmordattentäterin in die Luft gesprengt und dabei eine mutmaßliche Komplizin mit in den Tod gerissen, so der Sprecher weiter. Insgesamt wurden bei den beiden Explosionen 32 Menschen verletzt, darunter 13 Polizisten.

Zunächst bekannte sich niemand zu den Anschlägen. Die Region Peshawar grenzt an die Stammesregion entlang der afghanischen Grenze, die als Hochburg radikal-islamischer Extremisten gilt.

In der Vergangenheit haben die Aufständischen immer wieder blutige Anschläge in der Hauptstadt der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa verübt. Erst Mitte Juni waren bei einem Doppelanschlag mehr als 30 Menschen getötet worden. Bei einem Selbstmordanschlag im Mai starben etwa 80 Menschen, die meisten davon Rekruten einer Polizeieinheit.

jhe/dpa

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