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Von der Leyen gegen Rückkehr zur Wehrpflicht

Bundeswehr Von der Leyen gegen Rückkehr zur Wehrpflicht

Für Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen gehört die Wehrpflicht der Geschichte an. "Eine Rückkehr zur Wehrpflicht brächte uns aktuell überhaupt keinen Mehrwert", sagte sie in einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, zu dem die HAZ gehört.

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Das Aussetzen der Wehrpflicht habe der Bundeswehr „gut getan“, sagt Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

Quelle: Peter Steffen/dpa

Berlin. Sie könne nicht erkennen, dass sich die Sicherheitslage absehbar wieder in Richtung Wehrpflicht entwickle, sagte von der Leyen weiter. Das Aussetzen der Wehrpflicht habe der Bundeswehr „gut getan“, meinte die Verteidigungsministerin. „Sie hat sich seitdem stark modernisiert, um junge Menschen zu gewinnen und Fachkräfte zu halten.“

Im Ergebnis sei die Truppe gut aufgestellt mit den jungen Menschen, die freiwillig kämen, um ihren Beruf mit hoher Professionalität auszuüben, erklärte die CDU-Politikerin. „Ganz abgesehen davon, dass uns die Kapazitäten für eine breite Grundausbildung hunderttausender junger Männer und Frauen fehlten“, ergänzte die Ministerin.

Gleichzeitig betonte von der Leyen, dass die Bundeswehr mehr Frauen und Bewerber mit Migrationshintergrund brauche, um weniger verstaubt und gestrig zu wirken. Es tue der Bundeswehr gut, wenn sie für Frauen genauso interessant werde wie für Männer. Dabei gehe es auch um neue positive Perspektiven. „Je homogener eine Gruppe ist, desto eindimensionaler der Blick auf Risiken und Chancen“, sagte die Ministerin.

RND

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