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Gericht kippt Bebauung des Gezi-Parks

Türkei Gericht kippt Bebauung des Gezi-Parks

Ein türkisches Gericht hat Medienberichten zufolge die umstrittenen Bebauungspläne für den  Istanbuler Gezi-Park gekippt. Dies berichteten mehrere türkische  Medien am Mittwoch im Internet unter Berufung auf ein Urteil eines  Istanbuler Gerichts vom Juni.

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Tausende Türken hatten gegen die Bebauungspläne und den türkischen Präsidenten Erdogan protestiert.

Quelle: Archiv

Istanbul. An den Bebauungsplänen hatten sich die wochenlangen Massenproteste in der Türkei entzündet. Das Gericht sei damit einem Antrag unter anderem der Istanbuler Architektenkammer gefolgt, berichtete die „Hürriyet Daily News“.

Die Entscheidung sei bereits im vergangenen Monat getroffen, aber erst am Mittwoch veröffentlicht worden.

Die landesweite Protestwelle in der Türkei hatte sich Ende Mai an der brutalen Räumung eines Protestlagers im Gezi-Park entzündet. Die Regierung plant dort den Nachbau einer osmanischen Kaserne, in der es Wohnungen, Geschäfte oder ein Museum geben soll. Inzwischen richten sich die Demonstrationen aber vor allem gegen den autoritären Regierungsstil von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan.

Die Regierung hat angekündigt, einen gerichtlich verfügten Baustopp im Gezi-Park im Taksim-Platz in Istanbul zu akzeptieren. Unklar blieb, ob die am Mittwoch bekannt gewordene Entscheidung des Istanbuler Gerichts endgültig ist. Der Park ist derzeit von Polizisten abgeriegelt und für die Öffentlichkeit gesperrt.

dpa

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