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Gysi fürchtet Konkurrenz durch die AfD

Ehemaliger Fraktionschef der Linken Gysi fürchtet Konkurrenz durch die AfD

Der ehemalige Linken-Fraktionschef Gregor Gysi fürchtet für seine Partei in Ostdeutschland zunehmende Konkurrenz durch die AfD. "Wir sind im Osten nicht mehr die Protestpartei."

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"Wir sind im Osten nicht mehr die Protestpartei": Der ehemalige Linken-Fraktionschef Gregor Gysi (Archivbild) fürchtet für seine Partei in Ostdeutschland zunehmende Konkurrenz durch die AfD

Quelle: Michael Kappeler/dpa

Berlin. "Es schockiert mich, dass auch Arme, Abgehängte und Arbeitnehmer die AfD wählen", sagte der Linken-Abgeordnete dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, zu dem die HAZ gehört. Den aktuellen Zustand seiner Partei kurz vor dem Bundesparteitag am kommenden Wochenende bezeichnete er als "saft- und kraftlos".

"Wir sind im Osten nicht mehr die Protestpartei, eher im Westen. Das wäre gar nicht so schlimm. Aber man spricht uns auch die Gestaltungskraft ab, weil wir auf Bundesebene den Eindruck vermitteln, nicht in die Regierung zu wollen", sagte der Linken-Abgeordnete.

Gysi kritisierte auch den Umgang seiner Partei mit der Flüchtlingskrise. "Die Willkommenskultur war richtig. Aber wir hätten parallel dazu darum kämpfen müssen, dass den unteren Bevölkerungsgruppen Jobs angeboten werden. Und wir hätten kluge Vorschläge für die Integration machen müssen."

RND

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