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Athen bittet IWF um Verlängerung der Frist

Griechenland-Krise Athen bittet IWF um Verlängerung der Frist

Die griechische Regierung hat den Internationalen Währungsfonds (IWF) um eine Verlängerung der Frist für die fällige Rückzahlung von Krediten gebeten. Das hatte IWF-Chefin Christine Lagarde bereits ausgeschlossen.

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Quelle: dpa

Athen/Brüssel. Der auch für Wirtschaft und Finanzen zuständige Vize-Regierungschef Giannis Dragasakis sagte am Dienstagabend dem griechischen TV-Sender ERT, die Regierung habe um eine Fristverlängerung bis November gebeten. Beim IWF sei ein entsprechender Antrag eingereicht worden. Die griechische Regierung beantragte damit nur wenige Stunden vor Fälligkeit der Zahlung in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro eine Verlängerung. Schon zuvor hatte die Regierung in Athen indes gesagt, dass sie den Betrag nicht zahlen werde.

IWF-Chefin Christine Lagarde hatte ihrerseits eine "Gnadenfrist" für Athen allerdings bereits klar ausgeschlossen. Griechenland droht in den kommenden Tagen die Pleite und der Austritt aus der Eurozone. Das in der Nacht zum Mittwoch auslaufende Hilfsprogramm für Griechenland wurde nicht verlängert. Die US-Ratingagentur Fitch senkte die Kreditwürdigkeit Griechenlands auf die Note CC und begründete dies mit dem Scheitern der Verhandlungen mit den Geldgebern sowie mit dem für Sonntag angesetzten Referendum über die Reformforderungen der Gläubiger.

Eurogruppe will am Mittwoch wieder beraten

Der Eurogruppe will an diesem Mittwoch wieder telefonisch über Griechenland beraten. Es würden neue Vorschläge aus Athen erwartet, berichteten Diplomaten in Brüssel. Das bisherige Rettungsprogramm für Griechenland läuft in der Nacht zum Mittwoch aus. Nach neuesten Angaben von Diplomaten verfallen deshalb europäische Hilfen von rund 16,3 Milliarden Euro. Zuletzt waren Experten von knapp 15,5 Milliarden ausgegangen.

dpa/afp

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