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Grüne fordern Aufklärung in der Jülich-Affäre

Abdeslam-Jülich-Connection Grüne fordern Aufklärung in der Jülich-Affäre

Die Grünen im Bundestag fordern von der Bundesregierung, alle Fakten über einen angeblichen Fund von Unterlagen und Fotos zur Atomanlage Jülich beim Paris-Attentäter Salah Abdeslam auf den Tisch zu legen.

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"Die Geschichte ist total merkwürdig, und wir verlangen volle Aufklärung", sagt Grünen-Politiker Konstantin von Notz (Archivbild).

Quelle: Lukas Schulze/dpa

Berlin. "Die Geschichte ist total merkwürdig, und wir verlangen volle Aufklärung", sagte Konstantin von Notz, Innenexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), zu dem die HAZ gehört.

Das RND hatte berichtet, Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sei mit entsprechenden Informationen auf einzelne Abgeordnete zugegangen; damit hatte er laut RND Verwunderung ausgelöst, da Innenministerium und Kanzleramt auf Nachfrage von Abgeordneten seine Informationen nicht bestätigt hätten ( hier finden Sie den Bericht).

Maaßen wies den Bericht am Donnerstag zurück ( die Analyse dazu finden Sie hier). Dagegen meldete sich ein Abgeordneter des Auswärtigen Ausschusses am Donnerstag gegenüber dem RND mit dem Hinweis, auch er habe einen Hinweis auf eine Abdeslam-Jülich-Connection von Maaßen erhalten. Maaßen habe ihn unter vier Augen informiert und ihn beschworen, nichts nach draußen dringen zu lassen.

Von Jörg Köpke

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Kommentar

Der Fall Jülich wirft Fragen auf: Wie kann es sein, dass ein Verfassungsschutzpräsident, an Innenministerium und Kanzleramt vorbei, mit spektakulären Sonderinformationen auf einzelne Abgeordnete zugeht. Ein Kommentar von Matthias Koch.

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