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"Bundesregierung knickt vor Wirtschaft ein"

Grünen-Fraktionschef Hofreiter "Bundesregierung knickt vor Wirtschaft ein"

Die Grünen im Bundestag werfen der Großen Koalition vor, bei der Neuregelung der Leiharbeit vor den Interessen der Wirtschaft eingeknickt zu sein.

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"Der Kompromiss hilft vielleicht dem Koalitionsfrieden, aber bestimmt nicht den Millionen unsicher Beschäftigten": Der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter (Archivbild).

Quelle: Friso Gentsch/dpa

Berlin. Die Pläne von Union und SPD zu Leiharbeit und Werkverträgen stellten keine Verbesserung für die Beschäftigten dar, sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), zu dem die HAZ gehört. "Der Kompromiss hilft vielleicht dem Koalitionsfrieden, aber bestimmt nicht den Millionen unsicher Beschäftigten."

Die Änderungen bei Einsatzdauer und Entlohnung seien nur kosmetischer Art. "Leiharbeiter sind weiterhin reine Verschiebemasse der Arbeitgeber. Weder bekommen sie vom ersten Tag an mindestens den gleichen Lohn für gleiche Arbeit, noch sind sie wirklich abgesichert", sagte Hofreiter dem RND. Die Dauerbesetzung von Stellen durch Leiharbeiter werde sich fortsetzen: "Die Beschäftigten bleiben in einer höchst unsicheren Position."

Nach monatelangem Gezerre hatten Union und SPD ihren Streit um eine Reform für mehr Schutz von Arbeitnehmern am Dienstag beigelegt. Die große Koalition einigte sich auf einen Kompromiss, um den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen einzudämmen.

RND

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