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Haseloff im ersten Wahlgang durchgefallen

Wahl zum Ministerpräsidenten Haseloff im ersten Wahlgang durchgefallen

Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) ist am Montag im Magdeburger Landtag bei der Wahl zum neuen Ministerpräsidenten im ersten Anlauf durchgefallen. Er erhielt nur 41 "Ja"-Stimmen, erforderlich wären 44 gewesen.

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Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) ist am Montag im Magdeburger Landtag bei der Wahl zum neuen Ministerpräsidenten im ersten Anlauf durchgefallen.

Quelle: dpa

Magdeburg. Die geplante Koalition von CDU, SPD und Grünen hat zusammen 46 Mandate. Damit stimmten auch mehrere Abgeordnete aus den Reihen des Bündnisses gegen Haseloff. Laut Auszählung des Landtags votierten 45 Abgeordnete gegen Haseloff, einer enthielt sich.

Borgwardt: "Ich bin enttäuscht"

Noch am Montag sollte ein zweiter Wahlgang gestartet werden. Dies teilten die Fraktionschefs der drei Partner kurz nach der Abstimmung mit. Die Sitzung des Landtages wurde für rund eine Stunde unterbrochen. "Ich bin enttäuscht und überrascht über das Wahlergebnis", sagte CDU-Fraktionschef Siegfried Borgwardt.

SPD und Grüne hatten nach Angaben aus den Fraktionen in Probeabstimmungen kurz vor dem Wahlgang geschlossen für Haseloff gestimmt. Die CDU hatte auf eine Probeabstimmung verzichtet. In Teilen der CDU-Basis gab es vor allem Kritik, dass die CDU sich auf ein Bündnis mit den Grünen einlasse und der Partei das Agrarressort überlasse.

dpa

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