Durch die dabei entwickelten Technologien könnten mehr Jobs entstehen als durch so manch anderes Regierungsprogramm, sagte Hintze am Mittwoch im ZDF-„Morgenmagazin“. Die Kosten für ein Mond-Programm bezifferte er auf etwa 1,5 Milliarden Euro über fünf Jahre. Dies sei gut investiertes Geld. Für die Abwrackprämie allein seien fünf Milliarden Euro für ein Jahr bereitgestellt worden.
Hintze wollte am Mittwoch das Programm für eine deutsche Mission zum Erdtrabanten dem Kabinett und der Öffentlichkeit vorstellen. Es sei nicht geplant, deutsche Astronauten auf den Mond zu schicken. Die Arbeit solle stattdessen von automatisierten Systemen erledigt werden. Die dabei erzielten Erkenntnisse in der Robotik könnten beispielsweise auch in der Pharmaindustrie zum Einsatz kommen, sagte Hintze. Neben der Erforschung des Sonnensystems könnte eine Mond-Basis ihm zufolge auch bei der Abwehr von Gefahren aus dem All, etwa Einschläge von Asteroiden, genutzt werden.
ddp
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Kommentare
Peterchens Mondfahrt Pumuckel – 12.08.09
Ich trete für eine bemannte Mission ein: Schießt Hinze selbst auf den Mond! Das spart vermutlich viel Geld, denn er befindet sich ja offenbar schon in der Umlaufbahn, jedenfalls weit über dem Boden der Realität!Hilfe! Wen soll man eigentlich im September wählen?
Kein Personalmangel, sondern Mangelpersonal Talby – 12.08.09
"könnte eine Mond-Basis ihm zufolge auch bei der Abwehr von Gefahren aus dem All, etwa Einschläge von Asteroiden, genutzt werden."Der Mann hat gar keine Ahnung! (wer mehr wissen will: Wikipedia => erdnahes Objekt)
Einfach großartig. Jemand, der evangelische Theologie studiert hat und eigentlich Pfarrer vom Beruf ist, tritt als "Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt" auf. Das paßt wunderbar zur katholischen Theologin, die sich als Ministerin für Forschung und Bildung ausgibt.
Soll man das etwa noch ernstnehmen? Wann wird denn endlich diese vorgestrige Partei zum Mond geschossen?