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Keine Hinweise auf Terroristen unter Flüchtlingen

Innenministerium Keine Hinweise auf Terroristen unter Flüchtlingen

Hinweise ausländischer Nachrichtendienste auf Terroristen unter den nach Deutschland kommenden Flüchtlingen haben sich nach Worten von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) bisher nicht bewahrheitet.

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Innenminister Thomas De Maizière.

Quelle: dpa/Archiv

Berlin. "Es gab und es gibt Hinweise von Nachrichtendiensten aus dem Ausland, dass sich Terroristen unter die Flüchtlinge mischen", sagte de Maizière den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgabe). "Wir nehmen all diese Hinweise ernst und gehen ihnen nach. Bisher hat sich keiner dieser Hinweise irgendwie bewahrheitet."

Deutschland stehe "im Fokus des internationalen Terrorismus", sagte der Minister weiter. Es sei der "Tüchtigkeit der Sicherheitsbehörden" zu verdanken, dass es bisher hierzulande nicht zu großen Anschlägen gekommen sei. "Und es war auch Glück dabei." Zugleich warnte der CDU-Politiker: "Niemand kann absolut ausschließen, dass es auch mal anders ausgeht."

Der Verfassungsschutz in Hessen hat festgestellt, dass radikal-islamische Salafisten unter Flüchtlingen in Hessen werben. Nach Angaben des Verfassungsschutzes im Land rufen sie in sozialen Netzwerken gezielt zur Missionierung auf und erteilen konkrete Handlungsempfehlungen. Nach Erkenntnissen des Landeskriminalamts (LKA) werden neben Hilfsgütern auch Korane verteilt. Bisher seien zwar nur vereinzelte Verdachtsfälle bekanntgeworden. "Als der Zustrom von Flüchtlingen noch gering war, hatten wir allerdings gar keine Erkenntnisse", sagte LKA-Sprecher Christoph Schulte. Salafisten lehnen westliche Demokratien ab und wollen eine islamische Ordnung mit islamischer Rechtsprechung (Scharia).

afp/dpa

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