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Israel dementiert Entführung eines Soldaten

Bodenoffensive im Gazastreifen Israel dementiert Entführung eines Soldaten

Israel hat dementiert, dass einer seiner Soldaten in der Gewalt der radikalislamischen Hamas ist. "Diese Meldung ist nicht wahr. Es gibt keinen entführten israelischen Soldaten", sagte UN-Botschafter Ron Prosor.

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Die israelische Bodenoffensive in Gaza Stadt nimmt unkontrollierbare Ausmaße an. 

Quelle: dpa

Gaza/Tel Aviv. Israels UN-Botschafter Ron Prosor hat die von der Hamas verkündete Gefangennahme eines israelischen Soldaten dementiert. "Diese Gerüchte sind unwahr", sagte Prosor am Sonntagabend (Ortszeit) am Rande einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zum Gaza-Konflikt. Es befinde sich kein israelischer Soldat in der Gewalt der Hamas. Die Essedin-el-Kassam-Brigaden hatten zuvor erklärt, einen israelischen Soldaten verschleppt zu haben. "Der israelische Soldat Schaul Aaron ist in den Händen der Essedin-el-Kassam-Brigaden", sagte ein Sprecher der Brigaden mit dem Kampfnamen Abu Obeida am Sonntagabend im Fernsehen.

In Gaza-Stadt sowie in Ramallah und Hebron im Westjordanland kam es daraufhin zu Jubelszenen, wie AFP-Korrespondenten berichteten. Die Essedin-al-Kassam-Brigaden sind der bewaffnete Arm der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert. Hamas-Sprecher Sami Abu Suhri nannte die mutmaßliche Entführung einen "großen Sieg und eine Rache für das Blut der Märtyrer". Die Hamas hatte zuletzt im Jahr 2006 einen israelischen Soldaten verschleppt. Gilad Schalit wurde 2011 im Austausch gegen 1.027 in Israel inhaftierte Palästinenser freigelassen.

afp

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