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Juncker will 120.000 Flüchtlinge verteilen

Aufforderung zum Handeln Juncker will 120.000 Flüchtlinge verteilen

Jean-Claude Juncker, Präsident der EU-Kommission, hat die Staaten zum Handeln in der Flüchtlingskrise zum Handeln aufgefordert. "Es ist jetzt nicht an der Zeit, erschrocken da zu stehen", sagte er im Europaparlament. Er forderte die Verteilung von weiteren 120.000 Flüchtlingen aus Ungarn, Griechenland und Italien.

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Fordert mutiges und entschlossenes Handeln: Jean-Claude Juncker.

Quelle: dpa

Straßburg. "Es ist an der Zeit, entschlossen und wagemutig zu handeln." Die EU-Staaten hätten die Mittel und Möglichkeiten, den Migranten zu helfen. Dies sei "eine Frage der Menschlichkeit und der menschlichen Würde."

Juncker verwies darauf, dass Flüchtlinge lediglich 0,11 Prozent der europäischen Bevölkerung ausmachten. Angesichts der Streitigkeiten in der EU resümierte Juncker, dass Europa sich in keinem guten Zustand befinde. Er sagte: "Es fehlt an Europa in dieser Europäischen Union und es fehlt an Union in dieser Europäischen Union."

Die 120.000 Flüchtlingen aus Ungarn, Griechenland und Italien sollen auf andere EU-Staaten verteilt werden, forderte Juncker.

dpa/afp

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