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Maas: Pegida-Wortführerin ruft zum Mord auf

Umgang mit Flüchtlingen Maas: Pegida-Wortführerin ruft zum Mord auf

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat den jüngsten Gewaltaufruf der Pegida-Wortführerin Tatjana Festerling scharf verurteilt. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), dem auch die HAZ angehört, sagte Maas: „Solche Mordaufrufe finde ich indiskutabel.“

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Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) kündigte an, es werde nach Recht und Gesetz geprüft, inwieweit die Äußerungen von Tatjana Festerling strafrechtlich verfolgt werden.

Quelle: Bernd von Jutrczenka

Berlin. Die Justiz werde jetzt nach Recht und Gesetz prüfen, inwieweit diese Äußerungen strafrechtlich verfolgt werden. Festerling hatte in einem Interview mit der britischen Boulevard-Zeitung "Daily Mail" gesagt: „Wenn Flüchtlinge weiterhin über die Grenze kommen und man sie nicht festnehmen kann, erschießt sie“.

Maas sagte weiter: „Ich glaube, dass wie bei vielen anderen Dingen, die zurzeit in Deutschland verbreitet werden, sehr genau auszuloten ist, wo die Grenzen der Meinungsfreiheit verlaufen und wo strafbare Handlungen oder Aussagen beginnen. Straftäter müssen sehr konsequent zur Rechenschaft gezogen werden.“

Im gleichen Zusammenhang wies der Minister darauf hin, dass vor einigen Monaten eine Person wegen fortgesetzter Volksverhetzung auf Facebook zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten ohne Bewährung verurteilt worden sei.  Maas: „Die Justiz handelt sehr konsequent. Das sollte jedem bewusst sein, bevor er bei Facebook oder anderswo zu Straftaten auffordert oder andere bedroht.“

Von Dieter Wonka

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