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Deutschland / Welt CDU-Vorsitz: Mehrheit der Deutschen würde für Kramp-Karrenbauer stimmen
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22:37 06.12.2018
Friedrich Merz, Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn stellen sich bei der CDU-Regionalkonferenz Berlin/Brandenburg den Parteimitgliedern vor (Archivfoto) Quelle: Kay Nietfeld/dpa
Hamburg

Im Rennen um die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel an der CDU-Spitze, über die am Freitag ein Parteitag in Hamburg entscheidet, bleibt Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer die Favoritin der CDU-Anhänger. 47 Prozent von ihnen sind der Ansicht, Kramp-Karrenbauer sollte neue CDU-Vorsitzende werden (plus 1 Prozentpunkt im Vergleich zum Vormonat). 37 Prozent plädieren für den früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz (plus sechs), zwölf Prozent sprechen sich für Spahn aus (unverändert).

Auf alle Wahlberechtigte gesehen fallen die Präferenzen ähnlich aus: Ähnlich wie im Vormonat sprechen sich im aktuellen Deutschlandtrend 45 Prozent der Befragten für Kramp-Karrenbauer aus, 30 Prozent für Merz und zehn Prozent für Spahn.

Merkel wird zwar den CDU-Vorsitz abgeben, aber weiter Kanzlerin bleiben. Auch die Mehrheit der Deutschen möchte das: Aktuell sprechen sich 57 Prozent der Befragten dafür aus, dass Merkel die vollen drei Jahre bis zur nächsten Bundestagswahl im Amt bleiben soll. Das ist ein Prozentpunkt mehr als im November. 39 Prozent sind hingegen der Ansicht, dass Merkel vorzeitig als Kanzlerin Platz machen sollte (minus 2).

Union legt deutlich zu in der Wählergunst

Kurz vor dem Wechsel an der CDU-Spitze hat die Union in der Wählergunst deutlich zugelegt. Im neuen ARD-Deutschlandtrend gewinnt die Union von CDU und CSU vier Prozentpunkte hinzu und kommt auf 30 Prozent.

Die Grünen verlieren im Vergleich zur letzten Umfrage Mitte November drei Punkte und landen bei 20 Prozent. SPD und AfD bleiben stabil bei jeweils 14 Prozent. Die FDP (unverändert) und die Linke (minus eins) kommen auf jeweils acht Prozent. Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-„Tagesthemen“ hat Infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1502 Wahlberechtigte befragt.

Von RND/dpa