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Kinderärzte dürfen Untersuchungen nicht anbieten

Keine Kassenleistung Kinderärzte dürfen Untersuchungen nicht anbieten

Seit dem 1. September gelten neue Regeln für die Früherkennungsuntersuchungen beim Kinderarzt – auch das "gelbe Heft" wurde reformiert. Doch Kinderärzte dürfen die verbesserten Maßnahmen noch gar nicht anbieten.

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Seit dem 1. September gelten beim Kinderarzt neue Regeln für Früherkennungsuntersuchungen.

Quelle: Daniel Karmann/dpa (Symbolbild)

Hannover. Bei den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt sollte sich zum 1. September einiges ändern. Doch die Reform scheitert zunächst wegen ungeklärter Honorarfragen. Das berichtet die " Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf den Berufsverband der Kinder-und Jugendärzte.

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung und die Kassenärztliche Bundesvereinigung hätten sich noch nicht auf die Honorare für die neuen Leistungen geeinigt, sagte der Sprecher des Berufsverbandes, Hermann-Josef Kahl gegenüber der Zeitung. Solange das aber so ist, seien die Untersuchungen "auch noch keine Kassenleistung", betonte er.

Kinderärzte müssen warten

Kinderärzte seien darauf hingewiesen worden, dass sie aus rechtlichen Gründen mit dem Anbieten der neuen Leistungen warten müssten, bis die Honorarfrage geklärt sei. Einen Zeitpunkt, wann dies soweit sei, konnte auch Kahl nicht nennen. "Das Einzige, was ich weiß, ist, dass das Honorar spätestens ein halbes Jahr nach Inkrafttreten der Richtlinie festgelegt sein muss", sagte er. Bis dahin würden die Ärzte weiter mit dem alten Untersuchungsheft arbeiten.

Bei den Früherkennungsuntersuchungen sollten Neugeborene ab dem 1. September Anspruch auf ein Mukoviszidose-Screening haben. Auch der Impfschutz sollte nach Angaben von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) künftig verbindlicher Bestandteil der Vorsorgeuntersuchungen sein. Die neue Fassung des "gelben Heftes" soll Eltern detailliert über die Inhalte der Untersuchungen informieren.

RND/are

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