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Kiew berichtet von Kämpfen mit russischen Panzern

Ukraine Kiew berichtet von Kämpfen mit russischen Panzern

Nach Kämpfen mit einem russischen Panzerbataillon am Flughafen von Lugansk haben sich die ukrainischen Soldaten nach Angaben aus Kiew von dort zurückgezogen. Die Soldaten hätten den entsprechenden Befehl zum "geordneten Rückzug" vom Flughafen und aus dem nahe gelegenen Ort Georgijiwka erhalten, sagte Armeesprecher Andrej Lyssenko am Montag.

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Ein ukrainischer Soldat im Gebiet um Lugansk macht Sprengsätze scharf.

Quelle: EPA/Ivan Boberskyy/dpa

Lugansk. Zuvor hatte sich die ukrainische Armee nach Angaben aus Kiew am Montag Kämpfe mit einem russischen Panzerbataillon am Flughafen der umkämpften ostukrainischen Stadt geliefert. Ukrainische Fallschirmjäger seien im Einsatz gewesen, um den Flughafen zu verteidigen, schrieb der ukrainische Militärsprecher Leonid Matjuchin auf seiner Facebook-Seite. Der ukrainische Verteidigungsminister Waleri Geletej hatte am Sonntagabend dem Fernsehsender Inter gesagt, dass russische Truppen in Donezk und Lugansk präsent seien. Es waren die jüngsten Vorwürfe gegen Moskau, direkt militärisch in der Ukraine aktiv zu sein.

Moskau hat bislang alle Vorwürfe zurückgewiesen, Soldaten zum Kampf an der Seite der Separatisten in die Ukraine geschickt zu haben. Allerdings waren erst in der vergangenen Woche zehn russische Fallschirmjäger auf ukrainischem Territorium festgenommen worden. Am Montag dementierte Russland erneut ein militärisches Eingreifen in dem Nachbarland. "Es wird keine Militärintervention geben", betonte Außenminister Sergej Lawrow bei einem Treffen mit russischen Studenten. Moskau trete "einzig für eine friedliche Beilegung dieser schweren Krise, dieser Tragödie" ein.

Lawrow forderte zugleich Gespräche über eine sofortige und bedingungslose Waffenruhe. Dies müsse Thema beim Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in der weißrussischen Hauptstadt Minsk am Montag sein. An dem Treffen nehmen nach Angaben des weißrussischen Außenministeriums Vertreter der Ukraine, Russlands sowie der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) teil. Ob auch Vertreter der prorussischen Separatisten dabei sind, stand vorab nicht fest.

afp

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