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Kiew wirft Russland Panzerinvasion vor

Ukraine-Krise Kiew wirft Russland Panzerinvasion vor

Eine Kolonne von 32 Panzern ist nach Angaben aus Kiew am Freitag von Russland aus in die Ukraine eingedrungen. Russland wies die Vorwürfe zurück: Solche Behauptungen würden in Kiew ohne jeden Beweis aufgestellt, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau.

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Der ukrainische Militärsprecher Andrej Lyssenko wirft Russland vor, mit Panzern in die Ukraine einzudringen.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Kiew. Russland hat im Ukraine-Konflikt neue Vorwürfe zu Truppenbewegungen als "Provokation" zurückgewiesen. Solche Behauptungen würden in Kiew auf Grundlage irgendwelcher Gerüchte im Internet ohne jeden Beweis aufgestellt, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau der Agentur Interfax am Freitag. Er warnte davor, den ohnehin aufgeheizten Konflikt im "Südosten" der Ukraine weiter durch "provozierende Mitteilungen" zu befeuern.

Militärbeobachter in Kiew hatten von 25.000 Söldnern und russischen Soldaten gesprochen, die entweder schon auf ukrainischem Gebiet seien oder sich auf die Grenze zubewegten. Russland wirft auch der Nato vor, die Lage durch unbewiesene Behauptungen zu verschärfen. Kremlchef Wladimir Putin hatte sich zuletzt besorgt gezeigt über den "Bürgerkrieg" in der Ostukraine. Die Situation sei am Donnerstag auch Thema bei einer Sitzung des russischen Sicherheitsrates gewesen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

Ungeachtet einer vereinbarten Waffenruhe werde von ukrainischer Seite weiter geschossen. Das ukrainische Militär hält sich nach eigenen Angaben an die Feuerpause und schießt nur bei Angriffen zurück. Sicherheitsratssprecher Andrej Lyssenko teilte in Kiew mit, es seien in der Ostukraine erneut fünf Soldaten getötet worden.

dpa

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