Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Historischer Waffenstillstand in Kolumbien
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Historischer Waffenstillstand in Kolumbien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:33 23.06.2016
Die linke Guerillaorganisation FARC hat sich mit der kolumbianischen Regierung auf einen Waffenstillstand geeinigt. Quelle: Christian Escobar Mora
Anzeige
Havanna

In der kubanischen Hauptstadt Havanna haben Vertreter der kolumbianischen Regierung und die linke Guerillaorganisation FARC am Donnerstag einen Waffenstillstand geschlossen. Kubas Präsident Fidel Castro hatte sich massiv für die Verständigung der beiden Parteien eingesetzt.

Seit den 1960er Jahren befindet sich Kolumbien in einem bewaffneten Konflikt zwischen linken Guerillagruppen, rechten Paramilitärs und der Armee. In den vergangenden 52 Jahren sind 220.000 Menschen den Kämpfen zum Opfer gefallen.

Ein großer Schritt in Richtung Frieden

Die Waffenruhe gilt als historischer Durchbruch im längsten Konflikt des südamerikanischen Kontinents und als zentraler Schritt zu einem langfristigen Friedensvertrag.

Die Gespräche gerieten in den vergangenen Jahren immer wieder ins Stocken. Im Juli soll ein umfassendes Friedensabkommen geschlossen werden. Die Verhandlungen hierzu dauern an.

Die Paramilitärs stellen im Friedensprozess nach Ansicht vieler Experten weiter einen Unsicherheitsfaktor dar.

afp/dpa/RND/nhr

Der muslimische Vater eines Schülers verwehrt einer Lehrerin den Handschlag. Daraufhin bricht sie das Gespräch ab. Nun liegt eine Strafanzeige vor.

23.06.2016

Der Streit in der Führungsspitze der AfD geht mit unverminderter Härte weiter. Parteichef Jörg Meuthen macht seiner Ko-Vorsitzenden Frauke Petry schwere Vorwürfe. Sie habe sich in Belange des baden-württembergischen Landesverbandes eingemischt, um ihm zu schaden.

23.06.2016

Er stolpert, stürzt und pöbelt: Boris Johnson ist einer der beliebtesten Politiker des Vereinigten Königreichs. Zu verlieren hat er beim Referendum über eines EU-Austritt Großbritanniens kaum etwas - zu gewinnen viel.

23.06.2016
Anzeige