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Historischer Waffenstillstand in Kolumbien

Nach 50 Jahren Bürgerkrieg Historischer Waffenstillstand in Kolumbien

Seit 50 Jahren tobt in Kolumbien ein Bürgerkrieg – bis jetzt: Die Regierung und die linke Guerillaorganisation FARC haben am Donnerstag einen Waffenstillstand geschlossen.

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Die linke Guerillaorganisation FARC hat sich mit der kolumbianischen Regierung auf einen Waffenstillstand geeinigt.

Quelle: Christian Escobar Mora

Havanna. In der kubanischen Hauptstadt Havanna haben Vertreter der kolumbianischen Regierung und die linke Guerillaorganisation FARC am Donnerstag einen Waffenstillstand geschlossen. Kubas Präsident Fidel Castro hatte sich massiv für die Verständigung der beiden Parteien eingesetzt.

Seit den 1960er Jahren befindet sich Kolumbien in einem bewaffneten Konflikt zwischen linken Guerillagruppen, rechten Paramilitärs und der Armee. In den vergangenden 52 Jahren sind 220.000 Menschen den Kämpfen zum Opfer gefallen.

Ein großer Schritt in Richtung Frieden

Die Waffenruhe gilt als historischer Durchbruch im längsten Konflikt des südamerikanischen Kontinents und als zentraler Schritt zu einem langfristigen Friedensvertrag.

Die Gespräche gerieten in den vergangenen Jahren immer wieder ins Stocken. Im Juli soll ein umfassendes Friedensabkommen geschlossen werden. Die Verhandlungen hierzu dauern an.

Die Paramilitärs stellen im Friedensprozess nach Ansicht vieler Experten weiter einen Unsicherheitsfaktor dar.

afp/dpa/RND/nhr

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