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Kretschmer fordert Ende von Flüchtlingsbetreuung

Unbegleitete Minderjährige Kretschmer fordert Ende von Flüchtlingsbetreuung

Ein sofortiges Ende des „Geschäftsmodells mit den unbegleiteten Minderjährigen“ im Zuge der Flüchtlingsproblematik fordert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, Sachsens CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer. 

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Der Erzieher Alexander Hübner betreut in einem Gemeinschaftsraum der Familienhilfe in Würzburg die unbegleiteten Flüchtlingsjungen Samuel und Hsheln aus Eritrea bei deren Deutsch-Hausaufgaben.

Quelle: dpa/Archiv

Berlin. Gegenüber den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland, RND,  sagte Kretschmer: „Ein strikter Umgang mit dem Familiennachzug ist eine Möglichkeit, die Familien davon abzuhalten, ihre Kinder vorzuschicken.“ Den deutschen Staat kostet die Betreuung dieser unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge nach Kretschmers Berechnungen rund 3,5 Milliarden Euro.

„Jetzt betreut Deutschland 67.800 unter 18-jährige aus dem Ausland zu Kosten von 40.000 bis 60.000 Euro im Jahr. Das dürfen wir nur in extremen Notfällen machen.“ Er wisse, dass die Lösung des Problems nicht einfach sei, weil es um Kinder und Jugendliche gehe. Der Unions-Fraktionsvize forderte den Koalitionspartner auf, einsichtig zu werden. „Es ist ein Gebot der Vernunft, den Familiennachzug auszusetzen. Die Verweigerung der SPD ist unverantwortlich.“ 

Von Dieter Wonka

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