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Warum schweigt Merkel zu Heidenau?

Kritik von SPD und im Internet Warum schweigt Merkel zu Heidenau?

Die Bilder von den Ausschreitungen vor der Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau gingen um die Welt. Die SPD und viele Menschen im Internet fordern von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Stellungnahme. Doch die schweigt. Der Protest dazu hat jetzt bei Twitter den Hashtag #merkelschweigt.

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Wann nimmt Kanzlerin Angela Merkel zu den Ausschreitungen von Heidenau Stellung?

Quelle: dpa

Es sei traurig, dass es immer wieder Einzelne gebe, die Hass und Gewalt gegen Fremde schüren wollten, sagte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). Die Bundeskanzlerin dürfe in dieser Frage "nicht weiter abtauchen." Vielmehr müsse sie deutlich machen, dass es in Deutschland "null Toleranz gegenüber Ausländerfeindlichkeit und Gewalt" gebe.

Es wäre wichtig, dass die Kanzlerin "unsäglichen Ausschreitungen in Heidenau mit aller Vehemenz verurteilt", sagte Fahimi angesichts der jüngsten Vorfälle. Die dramatische Flüchtlingssituation in ganz Europa erfordere "jetzt eine klare Haltung". Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel will an diesem Montag die Flüchtlingsunterkunft in Heidenau besuchen, vor der es über das Wochenende zu schweren Ausschreitungen gekommen war.

Im Internet ist das Schweigen der Kanzlerin auch auf Unverständnis gestoßen. Unter dem Hashtag #merkelschweigt gibt es viele Kommentare beim Kurznachrichtendienst Twitter – mittlerweile sind es so viele, dass der Begriff zu den am meisten genutzten gehört.


         

epd/sbü

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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die rassistischen Ausschreitungen im sächsischen Heidenau mit scharfen Worten verurteilt: „Es ist abstoßend, wie Rechtsextreme und Neonazis versuchen, rund um eine Flüchtlingseinrichtung ihre dumpfe Hassbotschaft zu verbreiten", ließ sie Regierungssprecher Steffen Seibert erklären.

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