Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Lambsdorff kritisiert Steuerpläne der EU
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Lambsdorff kritisiert Steuerpläne der EU
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:00 14.11.2017
Lehnt Verdoppelung des EU-Haushalts ab: Alexander Graf Lambsdorff (FDP) Quelle: Dirk Knofe
Anzeige
Berlin

Der FDP-Außenexperte Alexander Graf Lambsdorff hat den Vorschlag von EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani nach Verdoppelung des EU-Haushalts scharf kritisiert. „Jetzt ist die Zeit für Entlastungen, nicht für neue Steuern. Bevor wir über neue Aufgaben und ihre Finanzierung reden, müssen die Mitgliedstaaten erst einmal überlegen, wo Einsparungen möglich sind“, sagte Lambsdorff den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). Der FDP-Politiker nannte als Beispiel gemeinsame EU-Botschaften. „Ich finde, dass die Botschaften nicht auf der ganzen Welt eigene Visa ausstellen müssen für den gemeinsamen Schengenraum“, erklärte Lambsdorff. Neben 22 EU-Staaten gehören auch die Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island dem Schengenraum an.

Von Jörg Köpke/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Union, FDP und Grüne kommen in der Klimapolitik nicht voran. Nun droht der Kanzlerin auf der UN-Klimakonferenz in Bonn eine Blamage – dabei ist dort laut Bundesumweltministerin Hendricks gerade jetzt mehr Einsatz dringend nötig.

14.11.2017

Die Lebensarbeitszeit bleibt ein Streitthema in der Politik: Experten fordern die Rente mit 70, und auch bei den Jamaika-Sondierung geht es um flexiblere Übergänge in den Ruhestand. Der neue Rentenversicherungsbericht zeigt, dass die Erwerbsbeteiligung Älterer steigt.

14.11.2017

Die britischen Abgeordneten sollen über den finalen Brexit-Deal anstimmen dürfen. Das teilte Minister David Davis mit. Dafür will die Regierung ein neues Gesetz ins Parlament einbringen.

13.11.2017
Anzeige