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Deutschland / Welt Wie der Wahlsonntag die Flüchtlingskrise beeinflusst
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18:20 11.03.2016
Julia Klöckner (CDU) und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD, rechts) posieren vor dem Rede-Duell am 1. März im Sendestudio des SWR in Mainz. Quelle: dpa
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Beim ersten politischen Stimmungstest seit Beginn der Flüchtlingskrise entscheiden die Bürger am Sonntag in drei Ländern über neue Landtage und stimmen indirekt auch über den Kurs von Kanzlerin Angela Merkel ab. Dabei zeichnen sich in Baden-Württemberg ein Grünen-Triumph und eine herbe Niederlage der CDU ab. In Rheinland-Pfalz bahnt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen der regierenden SPD und der oppositionellen CDU an. Und in Sachen-Anhalt deutet einiges auf ein Fortbestehen der schwarz-roten Koalition hin.

In allen drei Ländern wird nach den Umfragen die AfD in die Landtage einziehen, teilweise sogar zweistellig. Allerdings lehnen alle etablierten Parteien eine Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten ab. Diese Entwicklung dürfte die Regierungsbildung erheblich erschweren. Der große Flüchtlingszustrom und die damit verbundenen Probleme dominierten den Wahlkampf in allen drei Ländern.

Insgesamt sind rund 12,7 Millionen Bürger zur Wahl aufgerufen: in Baden-Württemberg rund 7,7 Millionen, in Rheinland-Pfalz rund 3,1 und in Sachsen-Anhalt rund 1,9 Millionen.

dpa

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