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Linksbündnis in Portugal an der Macht

Ministerpräsident ernannt Linksbündnis in Portugal an der Macht

Machtwechsel in Portugal: Zwei Wochen nach dem Sturz der Mitte-Rechts-Regierung ist der sozialistische Parteivorsitzende António Costa zum neuen Ministerpräsidenten ernannt worden. Der 54-jährige Regierungschef will ein Minderheitskabinett der Sozialisten (PS) bilden.

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António Costa (rechts) ist neuer Ministerpräsident von Portugal. 

Quelle: dpa

Lissabon. Dieses Minderheitskabinett der Sozialisten (PS) soll im Parlament die Unterstützung des marxistischen Linksblocks, der Kommunisten und der Grünen erhalten. Staatspräsident Aníbal Cavaco Silva begründete die Nominierung Costas damit, dass es nicht im nationalen Interesse gewesen wäre, den bisherigen konservativen Premierminister Pedro Passos Coelho als geschäftsführenden Regierungschef im Amt zu halten. Dessen Mitte-Rechts-Regierung hatte das frühere Euro-Krisenland mit einer drastischen Sparpolitik finanziell saniert, bei den Wahlen aber die absolute Mehrheit verfehlt. Costa kündigte an, dass seine Regierung zwar einzelne Sparvorhaben zurücknehmen, aber die Neuverschuldung weiter eindämmen werde.

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