Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
"Hitler-Foto" zerrüttet Pegida-Führung

Konsequenzen gegen Bachmann gefordert "Hitler-Foto" zerrüttet Pegida-Führung

Fotos von Pegida-Chef Lutz Bachmann mit "Hitler-Bärtchen" sorgen für Unmut in der Führung der islamkritischen Bewegung. Der Vorfall müsse Konsequenzen haben, sagte Rene Jahn am Mittwoch der Onlineausgabe der "Bild"-Zeitung. "Mit so etwas will ich nichts zu tun haben."

Voriger Artikel
Zuwanderung lässt Bevölkerung wachsen
Nächster Artikel
Deutscher aus Boko-Haram-Geiselhaft befreit

Foto: Sein Foto mit Seitenscheitel und "Hitler-Bart" sorgt für Empörung: Pegida-Chef Lutz Bachmann.

Quelle: dpa

Dresden/Berlin. Jahn ist Mitglied im Vorstand des Pegida-Vereins, dem Bachmann vorsitzt. "Es geht hier um die gesamte Bewegung und nicht nur um eine Person", sagte er. Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass man mit Bachmann auch über angeblich von dem 41-Jährigen stammende Facebook-Postings sprechen wolle, die ausländerfeindliche Beleidigungen enthalten.

Oertel kündigte eine Erklärung noch im Laufe des Tages an. Den selbsternannten "Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) war immer wieder vorgeworfen worden, Ängste und Ressentiments gegen Ausländer zu schüren. Pegida hat dies stets bestritten.

Während die Authentizität der Postings noch unklar ist, bestätigte Bachmann in der "Bild"-Zeitung die Echtheit des "Hitler-Fotos" und sprach von einem Scherz. Derzeit steht Bachmann unter Polizeischutz. Nach Morddrohungen von Islamisten gegen den Pegida-Cheforganisator hatte die Polizei in Dresden am vergangenen Montag sämtliche Kundgebungen verboten. Die Bewegung will nun an diesem Mittwoch in Leipzig mehrere zehntausend Anhänger mobilisieren.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Furcht vor islamistischem Terror
Foto: Nach dem Demonstrationsverbot aus Furcht vor islamistischem Terror fürchten Pegida-Befürworter und -Gegner weitere Einschnitte in das Versammlungsrecht.

Das Dresdner Demonstrationsverbot aus Furcht vor islamistischem Terror ist ein massiver Einschnitt. Die Kanzlerin stellt Hilfe des Bundes in Aussicht, um auch unliebsame Pegida-Kundgebungen abzusichern. Die islamkritische Bewegung will nicht klein beigeben.

mehr
Mehr aus Deutschland / Welt
Kleiner Parteitag der CDU in Niedersachsen

Nach der SPD hat nun auch die CDU in Niedersachsen den Koalitionsvertrag angenommen. Bei einem kleinen Parteitag haben die Christdemokraten in Hannover darüber entschieden. Damit ist der Weg für eine Große Koalition in Niedersachsen frei.

Die Karikatur des Tages

So sehen unsere Karikaturisten die Welt.

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr