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IS bekennt sich zum belgischen Machetenangriff

Attacke auf belgische Polizistinnen IS bekennt sich zum belgischen Machetenangriff

Wieder ein Machetenangriff, diesmal in Belgien. Das Ziel: zwei Polizistinnen. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat sich zu der Tat bekannt. Der Täter ist ein 33-jähriger Algerier, der der Polizei bekannt war. Die Terrorwarnstufe im Land bleibt unverändert auf 3 – der zweithöchsten Stufe.

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Quelle: EPA/Stephanie Lecocq/dpa

Brüssel. Die Machetenattacke auf zwei Polizistinnen in Charleroi wurde von einem Terroristen begangen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu dem Angriff in Belgien bekannt. Der Mann sei einer ihrer "Soldaten" gewesen, teilte die Terrormiliz über das IS-Sprachrohr Amak am Sonntag mit.

Der Machetenangreifer von Belgien ist identifiziert. Es handele sich um einen 33 Jahre alten Algerier, der seit 2012 in Belgien lebte, teilte die Staatsanwaltschaft nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga am Sonntag mit. Er sei der Polizei wegen anderer Vergehen bekannt gewesen, aber nicht im Zusammenhang mit Terrorismus.

Bei dem Angriff am Samstag war eine Polizistin schwer im Gesicht verletzt worden, die andere kam mit leichten Verletzungen davon. Der Angreifer wurde niedergeschossen und starb im Krankenhaus. 

Der belgische Regierungschef brach seinen Urlaub ab und kam am Sonntag mit seinem Sicherheitskabinett zusammen. Er sagte, die Terrorwarnstufe im Land bleibe zunächst unverändert auf 3, der zweithöchsten von insgesamt 4 Stufen. Allerdings würden zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Polizeikräfte eingeleitet.

In Lüttich (Liège) wurde am Sonntag ein Mann festgenommen, der in der ostbelgischen Stadt eine Machete schwang. Es handele sich um einen etwa 20-Jährigen, meldete die Nachrichtenagentur Belga.

dpa

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