Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt IS bekennt sich zum belgischen Machetenangriff
Nachrichten Politik Deutschland / Welt IS bekennt sich zum belgischen Machetenangriff
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:13 07.08.2016
Polizisten sperren den Tatort ab. Quelle: EPA/Stephanie Lecocq/dpa
Anzeige
Brüssel

Die Machetenattacke auf zwei Polizistinnen in Charleroi wurde von einem Terroristen begangen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu dem Angriff in Belgien bekannt. Der Mann sei einer ihrer "Soldaten" gewesen, teilte die Terrormiliz über das IS-Sprachrohr Amak am Sonntag mit.

Der Machetenangreifer von Belgien ist identifiziert. Es handele sich um einen 33 Jahre alten Algerier, der seit 2012 in Belgien lebte, teilte die Staatsanwaltschaft nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga am Sonntag mit. Er sei der Polizei wegen anderer Vergehen bekannt gewesen, aber nicht im Zusammenhang mit Terrorismus.

Bei dem Angriff am Samstag war eine Polizistin schwer im Gesicht verletzt worden, die andere kam mit leichten Verletzungen davon. Der Angreifer wurde niedergeschossen und starb im Krankenhaus. 

Der belgische Regierungschef brach seinen Urlaub ab und kam am Sonntag mit seinem Sicherheitskabinett zusammen. Er sagte, die Terrorwarnstufe im Land bleibe zunächst unverändert auf 3, der zweithöchsten von insgesamt 4 Stufen. Allerdings würden zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Polizeikräfte eingeleitet.

In Lüttich (Liège) wurde am Sonntag ein Mann festgenommen, der in der ostbelgischen Stadt eine Machete schwang. Es handele sich um einen etwa 20-Jährigen, meldete die Nachrichtenagentur Belga.

dpa

Deutschland / Welt Anschläge von Ansbach und Würzburg - Attentäter sollen vom IS beraten worden sein

Die Ermittler haben offenbar neue Erkenntisse über die Anschläge von Ansbach und Würzburg. Demnach könnten die Attentäter Anweisungen von mutmaßlichen Mitgliedern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Saudi-Arabien erhalten haben.

05.08.2016
Deutschland / Welt Anti-Drogen-Kampf auf den Philippinen - Duterte droht Dealern: "Ich bring euch um"

Der philippinische Präsident führt einen kompromisslosen Kampf gegen den Rauschgifthandel. Am Freitag drohte Rodgrigo Duterte allen Drogendealern: "Ihr Hurensöhne, ich bringe euch echt alle um." Hunderte sollen bereits getötet worden sein.

05.08.2016

Von Dach und Fahrerkabine haben die Flammen kaum etwas übrig gelassen: In Berlin ist der Wahlkampfbus eines CDU-Politikers ausgebrannt. Die Polizei geht von einem Brandanschlag aus. Im Fahrzeug hätten Menschen sein können.

05.08.2016
Anzeige