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Margot Käßmann soll Luther-Botschafterin werden


Die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann soll nach Medienberichten offizielle Repräsentantin für das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 werden. Die Entscheidung für Käßmann sei gefallen, sagte EKD-Sprecher Reinhard Mawick am Dienstag in Hannover.

Margot Käßmann, die auch hannoversche Landesbischöfin war, kehrt offenbar in den Dienst der EKD zurück.

© dpa

Hannover. Die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann soll nach Medienberichten offizielle Repräsentantin für das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 werden. Einen entsprechenden Beschluss habe der Rat der Evangelischen Kirche Deutschlands gefasst, berichten die „Frankfurter Rundschau“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Mittwoch). Die Entscheidung für Käßmann sei gefallen, sagte EKD-Sprecher Reinhard Mawick am Dienstag in Hannover. Sie werde am Freitag offiziell bekanntgegeben.

Margot Käßmann, die auch hannoversche Landesbischöfin war, kehrt damit in den Dienst der EKD zurück. Sie solle das Amt, das erst noch geschaffen werden muss, im April 2012 nach Beendigung ihrer Gastprofessur an der Universität Bochum antreten, die sie derzeit innehat, berichtet die „FAZ“.

Käßmann war im Februar vergangenen Jahres nach einer Trunkenheitsfahrt in Hannover von ihren kirchlichen Ämtern zurückgetreten.

dpa

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