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Verletzte bei Oranier-Parade in Belfast

Schwere Ausschreitungen Verletzte bei Oranier-Parade in Belfast

In Belfast ist es bei Zusammenstößen zwischen katholischen und protestantischen Demonstranten zu schweren Ausschreitungen gekommen. Ziegelsteine und Flaschen fliegen, die Polizei setzt Wasserwerfer ein. Mindestens neun Menschen, darunter acht Polizisten, werden verletzt.

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Ein Mädchen wurde bei den Gewaltexzessen von Belfest von einem Fahrzeug angefahren. Nach Medienberichten soll der Fahrer das Auto in eine Menge vor Läden des Viertels Ardoyne gesteuert haben. Die Polizei musste den Wagen hochziehen, um das Mädchen zu befreien.

Quelle: afp

Belfast. Nach einer Parade des Oranierordens am Montag in Belfast ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Anhänger des Oranier-Ordens zogen mit britischen Flaggen und anderen Symbolen der London-treuen Protestanten durch die Stadt. Als ihnen der Zugang ins mehrheitlich von Katholiken bewohnte Viertel Ardoyne verwehrt wurde, bewarfen sie die Polizei mit Ziegelsteinen und Flaschen. Dabei seien acht Beamte verletzt worden, teilte die Polizei mit. Ein Polizist musste wegen einer Bisswunde behandelt werden. Die Polizisten setzten Wasserwerfer ein, um die Menge auseinander zu treiben.

Nach einer Parade des Oranierordens in Belfast ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen.

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Ein Mann wurde festgenommen, nachdem er sein Auto in eine Menge vor Läden des Viertels Ardoyne gesteuert hatte. Dabei wurde eine Jugendliche unter dem Wagen eingequetscht. Die Polizei musste den Wagen hochziehen, um das Mädchen zu befreien. Es wurde vor Ort medizinisch behandelt.

Die Polizei nannte die Krawalle in einer Reaktion "sinnlos, bedauernswert und beschämend". Auch der protestantische Oranierorden verurteilte die Ausschreitungen.

London-treue Protestanten und nach einem vereinten Irland strebende Katholiken haben sich in Nordirland lange Zeit gewaltsam bekämpft. Mit dem Friedensabkommen vom Karfreitag des Jahres 1998, das eine Machtteilung zwischen Protestanten und Katholiken vorsieht, wurde der Nordirland-Konflikt weitgehend beendet. Es gibt aber weiterhin Spannungen.

afp/dpa/zys

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