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Deutschland / Welt Merkel empfängt May mit militärischen Ehren
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19:36 20.07.2016
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die neue britische Premierministerin Theresa May zu ihrem Antrittsbesuch in Berlin begrüßt. Quelle: dpa
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Berlin

Die Bundeskanzlerin empfing die Nachfolgerin von David Cameron am Mittwoch mit militärischen Ehren am Kanzleramt. Es ist Mays erste Auslandsreise nach ihrer Ernennung vor einer Woche. Zentrales Thema des Gesprächs ist das britische Votum für einen Austritt aus der EU.

Daneben wollten beide Politikerinnen auch über die Entwicklung in der Türkei, den Terror und die Flüchtlingsbewegung nach Europa sprechen. Regierungssprecher Steffen Seibert hatte am Mittag versichert, "Vorverhandlungen" über den Brexit würden nicht geführt.

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Mit militärischen Ehren hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwochabend in Berlin die neue britische Premierministerin Theresa May empfangen. Es ist das erste persönliche Treffen der beiden Politikerinnen.

Die neue britische Premierministerin Theresa May will trotz des EU-Ausstiegs der Briten enge wirtschaftliche Beziehungen zu Deutschland erhalten. "Natürlich werden sich unser Beziehungen ändern, aber die wirtschaftlichen Beziehungen sollen weiter eng bleiben", sagte May am Mittwochabend bei ihrem Antrittsbesuch in Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und sie wollten beide starkes Wirtschaftswachstum und glaubten an freien Handel.

Dürfen die Briten weiterhin Teil der Freihandelszone bleiben?

Zum Knackpunkt in den kommenden Verhandlungen - ob die Briten auch ohne Freizügigkeit für EU-Bürger Teil der Freihandelszone bleiben dürfen - sagte May: "Das wird Teil unserer Gespräche sein." Zuwanderung war eines der wichtigsten Themen des Brexit-Referendums. May sieht es als ihren daraus resultierenden Auftrag, den Zuzug von EU-Bürgern in das Vereinigte Königreich zu begrenzen.

Mays Antrittsbesuch in Berlin war ihre erste Auslandsreise als Premierministerin. Sie war David Cameron vergangene Woche als Regierungschefin und Vorsitzende der konservativen Tory-Partei nachgefolgt. Cameron war zurückgetreten, nachdem die Briten in einer Volksabstimmung entschieden hatten, die EU zu verlassen.

dpa/RND

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