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Angela Mekel unterbricht ihren Urlaub

Informiert über aktuelle Lage Angela Mekel unterbricht ihren Urlaub

Eigentlich hat auch die Kanzlerin Sommerpause. Wegen "aktueller Themen" tritt sie trotzdem vor die Medien. Die jüngsten Gewalttaten haben den Druck auf Merkel erhöht, Fragen zu beantworten.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel unterbricht ihren Urlaub und nimmt kurzfristig bei einer Pressekonferenz an diesem Donnerstag Stellung zur aktuellen politischen Lage.

Quelle: Michael Kappeler/dpa

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel unterbricht ihren Urlaub und nimmt kurzfristig am Donnerstag Stellung zur politischen Lage. Das teilten am Dienstag in Berlin das Bundespresseamt und die Bundespressekonferenz – der Verein der Hauptstadtjournalisten – mit. Merkel wird dort am Donnerstag um 13 Uhr auftreten. Dabei handelt es sich um ihre jährliche sogenannte politische Bilanzpressekonferenz, die eigentlich nach der Sommerpause erwartet worden war.

Kanzlerin seit Freitag offiziell im Urlaub

2015 hatte die CDU-Vorsitzende diese "Sommer-PK" am 31. August gegeben und zur Bewältigung der Flüchtlingskrise gesagt: "Wir schaffen das." Dieser Satz gehört zu den prägenden Äußerungen ihrer bisher rund elfjährigen Kanzlerschaft. Zum einen fühlten sich Bürger damals dadurch motiviert, Flüchtlinge in Deutschland willkommen zu heißen. Andererseits wird dieser Satz mit Blick auf Schwierigkeiten bei der Integration kritisch betrachtet.

Seit Freitagabend ist Merkel offiziell im Urlaub. Nach dem Amoklauf von München am selben Abend war sie am Samstag aber wieder im Kanzleramt, um das kurzfristig einberufene Bundessicherheitskabinett zu leiten und sich anschließend zu der Gewalttat des Deutsch-Iraners zu äußern, der neun Menschen und dann sich selbst tötete.

Merkel zu Trauerakt in München erwartet

Die nun überraschende Pressekonferenz zu "aktuellen Themen der Innen- und Außenpolitik" dürfte auch unter dem Eindruck der Gewalttaten der vergangenen Tage in Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach angesetzt worden sein. Zu den absehbaren Themen zählen die Probleme mit Integration und Abschiebungen von Flüchtlingen, die nationale und internationale Terrorlage, die Entwicklung in der Türkei und die Folgen des Votums der Briten zum Ausstieg aus der Europäischen Union.

Am kommenden Sonntag werden Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck zu einem Trauerakt für die Opfer des Amoklaufs in München erwartet. Beide hätten ihr Kommen zugesagt, teilte ein Sprecher der bayerischen Staatskanzlei am Dienstag mit. Ein 18-jähriger Amokläufer hatte am vergangenen Freitag in München neun Menschen und sich selbst erschossen.

dpa/RND

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