Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Barnier führt Brexit-Verhandlungen für die EU
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Barnier führt Brexit-Verhandlungen für die EU
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:13 27.07.2016
Der ehemalige französische Außenminister Michel Barnier. Quelle: Olivier Hoslet
Anzeige
Brüssel

Der 65-jährige Michel Barnier ist zum Verhandlungsführer der EU-Kommission für die Austrittsgespräche mit Großbritannien ernannt worden. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker habe Barnier mit der "Vorbereitung und Führung" der Gespräche mit London betraut, teilte ein Kommissionssprecher am Mittwoch auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit. Barnier war bis 2014 auch der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar gewesen.

Die Briten hatten sich bei einer Volksabstimmung am 23. Juni mit 52 Prozent für den Austritt aus der EU ausgesprochen. Der offizielle Austrittsantrag der britischen Regierung steht aber noch aus. Erst danach beginnen die auf zwei Jahre befristeten Verhandlungen mit der EU über die Entflechtung der Beziehungen. Gespräche über die künftigen Beziehungen und Großbritanniens Wunsch, weiter Zugang zum EU-Binnenmarkt zu erhalten, dürften parallel vorbereitet werden.

"Begabter Verhandler mit reicher Erfahrung"

Barnier sei "ein begabter Verhandler mit reicher Erfahrung in wichtigen Politikfeldern" und verfüge über ein weitgefasstes "Netzwerk von Kontakten in den Hauptstädten aller EU-Mitgliedstaaten und im Europaparlament", erklärte Juncker. Er zeigte sich sicher, dass Barnier der Aufgabe gewachsen sei und "uns helfen wird, eine neue Partnerschaft mit dem Vereinigten Königreich zu entwickeln, nachdem es die Europäische Union verlassen haben wird".

Barnier werde sein Amt am 1. Oktober antreten, erklärte die Kommission. Demnach wird der Franzose direkt an Juncker berichten und "die besten Kommissionsexperten zu seiner Verfügung haben".

afp/RND

Wer ist Schuld ist an der jüngsten Gewaltwelle in Deutschland? Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Flüchtlingspolitik – das zumindest sehen Europas Rechtspopulisten so. Und sie sind nicht die Einzigen.

27.07.2016

Bombenanschlag in Ansbach, 84 Tote in Nizza, die Axtattacke bei Würzburg – der Terror ist allgegenwärtig. Trotzdem bleiben die meisten Menschen äußerlich gelassen. Doch immer mehr Verunsicherte suchen Hilfe bei Psychologen.

30.07.2016

Die US-Demokraten haben Hillary Clinton als ihre Präsidentschaftskandidatin nominiert. Erstmals in der Geschichte der Partei zieht damit eine Frau in den Kampf um das Weiße Haus. Doch der Sieg der 68-Jährigen sorgte nicht nur für Jubel.

27.07.2016
Anzeige