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Michelle Obama rührt US-Demokraten

Emotionale Rede auf Parteitag Michelle Obama rührt US-Demokraten

Der Auftakt des Parteitags der US-Demokraten gehört Michelle Obama. In ihrer knapp 15-minütigen Rede lässt die First Lady die tiefen Risse innerhalb der Partei vergessen und rührt viele Anhänger zu Tränen. In den sozialen Netzwerken macht sich Begeisterung breit.

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Beeindruckende Rede: Michelle Obama.

Quelle: dpa

Philadelphia. Mit einem flammenden Wahlaufruf für Hillary Clinton hat First Lady Michelle Obama die Herzen der Delegierten beim Demokraten-Parteitag in Philadelphia erobert. "Sie hat die Größe und das Herz", sagte Obama über Hillary Clinton, die auf dem Parteitag zur Kandidatin für das Präsidentenamt der Vereinigten Staaten gewählt werden soll. "Wegen Hillary Clinton halten es meine Töchter für gegeben, dass eine Frau Präsidentin der Vereinigten Staaten werden kann", sagte Obama. 

Schon bei der Ankündigung des Namens von Michelle Obama sprangen die Delegierten von den Sitzen und hielten pinkfarbene "Michelle"-Stelen in die Höhe. In der Rede setzte sich dies fort: Immer wieder wurde die First Lady von begeistertem Jubel und stehendem Applaus begleitet.

In ihrer Rede rühmte Michelle Obama Clinton für ihre große politische Erfahrung und ihre Zähigkeit: "Was ich am meisten bewundere, ist, dass sie nie unter Druck nachgibt." Clinton wähle nie den einfachen Ausweg und habe sich nie vor etwas gedrückt. Dies sei die Art von Präsident, die sie sich für ihre Töchter und alle Kinder des Landes wünsche, sagte die First Lady mit Tränen in den Augen.

Seitenhiebe gegen Donald Trump

Die Präsidentengattin sparte in ihrer Rede auch nicht mit Seitenhieben gegen den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Im Präsidentenamt werde jemand gebraucht, der die Herausforderungen nicht in Schwarz-Weiß-Kategorien unterteile, sagte Michelle Obama in einer Anspielung auf den polarisierenden Wahlkampf des rechtspopulistischen Immobilienmilliardärs.

Ohne Trump beim Namen zu nennen, spielte Michelle Obama auch auf dessen Gewohnheit an, seine Botschaften über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter zu verbreiten. Gebraucht werde jemand im höchsten Staatsamt, der nicht glaube, dass sich die Herausforderungen "in 140 Zeichen komprimieren lassen". Wer über die Befehlsgewalt über die Atomwaffen und die Streitkräfte verfüge, müsse "beständig und bedacht und gut informiert" sein.

Soziale Netzwerke feiern Obama-Rede

Die First Lady lieferte die meistumjubelte Rede des ersten Tages des Demokraten-Konvents ab. In den sozialen Netzwerken wurde die Rede gefeiert.

Dieser User wünscht sich Michelle Obama dauerhaft als First Lady.

Auch der Eklat um die abgekupferte Rede von Melania Trump auf dem Republikaner-Parteitag wurde aufgenommen.

"Unglaubliche Rede von einer unglaublichen Frau", twitterte der Präsident höchstpersönlich.

afp/dpa/RND/zys

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