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"Politiker müssen sich nicht alles gefallen lassen"

Woidke verteidigt Gabriel "Politiker müssen sich nicht alles gefallen lassen"

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke ist dem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel in der Diskussion um dessen ausgestreckten Mittelfinger zur Seite gesprungen. 

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Brandenburgs Ministerpräsident Woidke verteidigt Sigmar Gabriel: "Politiker müssen sich nicht alles gefallen lassen."

Quelle: Rainer Jensen/dpa

Potsdam. "Auch Politiker müssen sich nicht alles gefallen lassen", sagte Woidke den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland, zu denen die HAZ gehört. "Wir brauchen Menschen mit Emotionen in der Politik und keine Automaten", fügte der SPD-Politiker hinzu.

In Salzgitter hatten vermummte Demonstranten am Freitag versucht, Gabriels Auftritt mit rechten Parolen zu stören. Sie beschimpften den SPD-Politiker unter anderem als "Volksverräter". Der Vizekanzler zeigte den Demonstranten daraufhin den Mittelfinger. Ein Video vom Zwischenfall tauchte am Dienstag im Internet auf. In SPD-Kreisen wurde der Vorfall gegenüber der HAZ bestätigt.

RND

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