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Tote bei Antiterror-Einsatz in St. Petersburg

Explosionen in Wohnhaus Tote bei Antiterror-Einsatz in St. Petersburg

Schüsse und Explosionen in einem St. Petersburger Wohnhaus: Die Polizei geht gegen mutmaßliche Extremisten vor. Auch Russland fürchtet mögliche Anschläge von Islamisten.

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Russische Spezialkräfte stürmen ein Wohnhaus in St. Petersburg und töten mindestens vier mutmaßliche Islamisten.

Quelle: afp

St. Petersburg. Russische Sicherheitskräfte haben bei einem Anti-Terror-Einsatz in St. Petersburg vier mutmaßliche Mitglieder einer Untergrundgruppe aus dem Nordkaukasus getötet. Das teilte am Mittwoch der Sprecher des Staatlichen Ermittlungskomitees, Wladimir Markin, mit. Das örtliche Internetportal Fontanka.ru berichtete von zwei getöteten Menschen und drei Festnahmen.

Die nach Behördenangaben steckbrieflich gesuchten Männer hielten sich in einer Wohnung in einem Hochhaus im Süden der Stadt versteckt. Anwohner hörten Schüsse und Explosionen, als die schwer bewaffneten Einsatzkräfte gegen die Gesuchten vorgingen. "Beim Versuch des bewaffneten Widerstands sind sie durch Schüsse getötet worden", sagte ein Sprecher des Inlandsgeheimdienstes FSB der Agentur Interfax. Weder Polizisten noch Anwohner seien verletzt worden.

IS drohte mit Anschlägen in Russland

In Russlands Unruheregion Nordkaukasus sind seit den Tschetschenien-Kriegen 1994 bis 2009 Gruppen islamistischer Extremisten aktiv. Auch haben sich Tausende junger Männer aus der Region der Terrormiliz Islamischen Staat (IS) in Syrien und im Irak angeschlossen. Der IS hat vor wenigen Tagen zum wiederholten Mal mit Anschlägen in Russland gedroht.

In der nordkaukasischen Teilrepublik Dagestan gingen Sicherheitskräfte am Mittwoch gegen mutmaßliche Extremisten vor. 20 Kilometer außerhalb von Moskau griffen zwei Männer am Mittwoch mit Schusswaffen und Beilen einen Posten der Verkehrspolizei an. Dabei wurden zwei Polizisten verletzt. Die beiden Angreifer wurden getötet, sie stammten nach Polizeiinformationen aus Zentralasien. Angaben zum Hintergrund des Angriffs gab es nicht.

dpa/RND

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