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So reagieren Reiseveranstalter auf den Anschlag

Explosion in Istanbul So reagieren Reiseveranstalter auf den Anschlag

Nach dem Anschlag auf einen Mannschaftsbus der Polizei in Istanbul hat das Auswärtige Amt Türkei-Reisende zu erhöhter Vorsicht geraten. Auch einige Reiseveranstalter reagierten.

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Beim dritten schweren Anschlag im Zentrum Istanbuls seit Jahresbeginn sind mindestens elf Menschen getötet worden.

Quelle: EPA/SEDAT SUNA

Istanbul. Bei dem Autobombenanschlag am Dienstag wurden mindestens elf Menschen getötet, darunter sieben Polizisten. Unklar ist noch, wer für den Anschlag verantwortlich ist. "Wir verurteilen den brutalen Anschlag in Istanbul und trauern mit der Türkei um die Toten", teilte das Auswärtige Amt im Kurznachrichtendienst Twitter mit. "Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer."

Das Auswärtige Amt rät Reisenden mit dem Ziel Istanbul zu erhöhter Vorsicht. Dies gelte vor allem für öffentliche Plätze, touristische Attraktionen und Menschenansammlungen in der Metropole, jedoch auch bei Reisen nach Ankara und in andere türkische Großstädte. Die Reiseveranstalter reagieren wie folgt:

  • Alltours bietet aus Sicherheitsgründen schon seit Monaten Istanbul nicht mehr als Ziel an – nicht einmal für Tagesausflüge von den Badeorten aus. Seit Februar ­gelten für Türkei-Buchungen zudem besondere Stornierungsregeln – bis vier ­Wochen vor Reisebeginn kann kostenlos umgebucht werden.
  • Bei Thomas Cook können wegen der aktuellen ­Lage Istanbul-Reisen, die bis zum 14. Juni angetreten werden sollen, gratis umgebucht werden.
  • Die Tui hingegen sieht derzeit keinen Anlass, Sonderbedingungen anzubieten, da das Auswärtige Amt nicht vor Türkei-Reisen warne.

dpa/RND/Stefanie Gollasch

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