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Tunesiens Präsident kündigt Ausnahmezustand an

Nach Attentat in Sousse Tunesiens Präsident kündigt Ausnahmezustand an

Tunesiens Präsident Béji Caïd Essebsi hat in einer Fernsehansprache den Ausnahmezustand in dem nordafrikanischen Land für zunächst 30 Tage verhängt. "Wir sind in großer Gefahr", sagte er am Samstagabend. "Wir befinden uns im Kriegszustand." Grund dafür ist das Attentat eines Islamisten auf Dutzende Urlauber im Badeort Sousse.

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Ausnahmezustand in Sousse - und nun auch in ganz Tunesien. 

Quelle: dpa

Tunis. Das Land sei in einer schwierigen Lage und es sei notwendig, ausländische Investoren anzuziehen, fügte er hinzu. "Aber investitionsfreundliches Klima haben wir zur Zeit nicht."

Essebsi reagiert damit auf die Ermordung Dutzender Urlauber durch einen Islamisten vor gut einer Woche in einem Hotel im Badeort Sousse. Ein 24 Jahre alter Täter hatte in der Anlage des "Imperial Marhaba" eine halbe Stunde lang um sich geschossen, bevor er selbst von Sicherheitskräften getötet wurde. 38 Urlauber kamen ums Leben. Die meisten waren Briten. Auch zwei Deutsche waren unter den Opfern.

dpa

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