Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Hinweise auf Plutonium-Produktion in Nordkorea

Atomenergiebehörde Hinweise auf Plutonium-Produktion in Nordkorea

Satellitenbilder lassen nach UN-Angaben vermuten, dass Nordkorea wieder Plutonium produziert. Das berichtet die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA).

Voriger Artikel
Merkel erwartet Entscheidung erst im Herbst
Nächster Artikel
Hillary Clinton ist Nominierung fast sicher

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un: Im Januar hatte das Land einen erfolgreichen Atomtest gemeldet.

Quelle: dpa

Wien. Damit stützt die IAEA die Sorge von US-Wissenschaftlern über die aktuelle nukleare Bedrohung durch das kommunistische Land. "Es gibt Hinweise, dass die Aufbereitungsanlage in Yongbyon wieder in Betrieb genommen wurde", sagte ein Sprecher der IAEA. Der Forschungskomplex Yongbyon gilt als wichtigste Nuklearanlage Nordkoreas.

Nordkoreas letzter Atomtest war im Januar

Die UN-Behörde darf selbst keine Inspektionen nordkoreanischer Atomkraftwerke vornehmen. Bisher hatte die IAEA nur von Aktivitäten in einem Atomreaktor und einer Anlage zur Urananreicherung in Yongbyon gesprochen. Gestützt waren diese Erkenntnisse durch Satellitenaufnahmen. Nordkorea hatte zuletzt im Januar einen Atomtest durchgeführt – den vierten seit 2006.

Mit der Abspaltung von Plutonium kann man Material für Atombomben gewinnen. IAEA-Chef Yukiya Amano sprach davon, dass die IAEA "Bewegung von Fahrzeugen, Dampf, das Ablassen von Warmwasser oder der Transport von Material" wahrgenommen habe. Dies seien Hinweise für die Aktivität in der Anlage. Weitere Details nannte er nicht.

dpa/RND

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt
Diese Parlamentarier verlassen den Landtag

Im niedersächsischen Parlament beginnt das große Stühlerücken. Für viele Abgeordnete bedeutet die letzte Sitzung der Legislaturperiode das Ende ihrer Zeit dort - einige treten nicht mehr an.

Die Karikatur des Tages

So sehen unsere Karikaturisten die Welt.

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr