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Nato verstärkt Truppen in Osteuropa

Reaktion auf russische Außenpolitik Nato verstärkt Truppen in Osteuropa

Die Nato will als Reaktion auf die Politik von Russlands Präsident Wladimir Putin zusätzliche Truppen ins östliche Bündnisgebiet schicken. Die Verhandlungen über eine neue multinationale Truppe sollen bis zum Sommer dauern.

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Estnische Truppen marschieren während des Unabhängigkeitstags in Narva in Februar 2015. Die nationalen Nato-Truppen der östlichen Grenzstaaten sollen von einer multinationalen Truppe unterstützt werden.

Quelle: Valda Kalnina/dpa

Brüssel . Die Verteidigungsminister der Allianz beschlossen am Mittwoch in Brüssel, die Planungen weitere Truppen ins östliche Nato-Bündnisgebiet voranzutreiben. Sie sollen bis zum nächsten Nato-Gipfel im Sommer in Warschau abgeschlossen sein.

Etwa 1000 Soldaten pro Land

Die zusätzliche Nato-Präsenz soll nach Angaben von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg über eine multinationale Truppe organisiert werden, über deren Stärke und Zusammensetzung noch entschieden werden muss. Der multinationale Ansatz solle deutlich machen, dass ein Angriff gegen einen Alliierten als Angriff gegen alle Alliierten gewertet werde.

Nach Angaben aus Bündniskreisen ist im Gespräch, pro Land bis zu etwa 1000 Bündnissoldaten zu stationieren. Als Standorte sind neben den baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen auch Polen, Bulgarien und Rumänien vorgesehen. In diesen Ländern baut die Nato bereits seit dem vergangenen Jahr regionale Hauptquartiere in Estland, Lettland, Litauen sowie Polen, Bulgarien und Rumänien. Sie sind allerdings lediglich mit wenigen Dutzend Soldaten besetzt.

dpa

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